Gastkommentar von Einar Koch: Kanzler Merz und seine hochgefährlichen „No-Name“ Minister!

In gewisser Weise vermisst DK-Gastautor Einar Koch politische Backpfeifengesichter wie Baerbock, Faeser und Lauterbach. Mit deren ideologischem Ungeist habe man wenigstens noch die jeweils dazu passende Visage verbinden können, stellt der frühere „Bild“-Politikchef fest. Er beschreibt, was die schwarz-roten „No Name“-Minister von Kanzler Friedrich Merz (CDU) so gefährlich macht.

Politbüro 2.0

Von EINAR KOCH*

Im Kabinett Merz/Klingbeil überwiegen die scheinbar belanglosen „Who the fuck is who“-Minister: Hubig, Hubertz, Prien, Wadephul, Warken. Bleiche, konturenlose Politbüro-Gesichter, die man sich allein schon namentlich kaum merken kann. Die perfekte Tarnung für hochgefährliche Ideologie-Politik!

Stefanie Hubig (SPD/Justiz) will mit ihren „deepfake“-Gesetzesplänen die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit im Netz radikal beschneiden.

Verena Hubertz (SPD/Wohnen) will für Immobilienkäufer einen Gesinnungstest einführen – die DDR lässt grüßen!

Karin Prien (CDU/Familie) will mit ihrem „Demokratie leben“-Millionentopf  jetzt auch die Feuerwehr im „Kampf gegen rechts“ mobilisieren. Zur Erinnerung: In der DDR war die Feuerwehr integraler Bestandteil des Überwachungssystems.

Johann Wadephul (CDU/Außen) sorgt in der Außenpolitik für Kontinuität im Sinne seiner grünen Vorgängerin Annalena Baerbock: „Auf deutsche Ansprüche muss keine Rücksicht genommen werden.“

Nina Warken (CDU/Gesundheit) steht mit ihren Plänen zum Schaden der Volksgesundheit der Verlogenheit ihres Amtsvorgängers Karl Lauterbach (SPD) in nichts nach: „Alle müssen jetzt ihren Beitrag leisten.” In der Übersetzung: Alle, die Beiträge zahlen, müssen noch mehr für noch weniger zahlen! Alle die bisher nichts zahlen, zahlen auch künftig nichts!

Wer auf Google die Suchworte „Waren konturenlose Minister in der DDR typisch“ eingibt, erhält folgende KI-generierte Antwort: „Ja, ‚konturenlose‘ oder vielmehr funktionale, ideologisch gleichgeschaltete Minister waren in der DDR typisch…“

Keine weiteren Fragen mehr.

 

*Einar Koch, Jahrgang 1951, war von 1992 bis 2003 Leiter der Parlamentsredaktion der „Bild“-Zeitung in Bonn und Berlin, Politik-Chef des Blattes und zuletzt Politischer Chefkorrespondent.

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge