Ungarn-Wahl: Europas Patrioten bangen und hoffen – JD Vance kommt nach Budapest

Die Ungarn-Wahl am 12. April hat Bedeutung weit über die Landesgrenzen hinaus. Sollte Viktor Orbán verlieren, verliert auch die Hoffnung auf ein nationalstaatliches Europa. Die Brüsseler Autokraten hätten praktisch freie Hand in ihrem Bestreben, halbdiktatorische Strukturen zu schaffen.

Es lässt sich nur schwer einschätzen, wie verlässlich die aktuellen Umfragen sind – sie sehen jedenfalls nicht gut aus für den Ministerpräsidenten und seine national-konservative Fidesz-Partei. Nun kommt ein prominenter Wahlhelfer nach Budapest:

Wenige vor der Wahl am Sonntag nach Ostern hat sich US-Vizepräsident JD Vance für Dienstag und Mittwoch zu einem Besuch in der ungarischen Hauptstadt angesagt. Bleibt zu hoffen, dass Viktor Orbán das Blatt gegen seinen Herausforderer Péter Magyar von der EU-unterwürfigen Tisza-Partei noch wenden kann.

Viktor Orbán hat noch einen Trumpf

In der Endphase des Wahlkampfes setzt der ungarische Regierungschef auf die Stimmen vor allem der Auslandsungarn in Rumänien, Serbien und anderen Nachbarstaaten. Laut offiziellen Angaben haben sich dieses Mal allein in Rumänien rund 312.000 Mitglieder der ungarischen Minderheit ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. Das entspricht fast vier Prozent aller ungarischen Wahlberechtigten. Die „siebenbürgischen Ungarn“ gelten mehrheitlich als Fidesz-Anhänger und könnten am Wahlabend des 12. April zu Orbáns Trumpfkarte werden.

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