Martin Reichardt (AfD): „Gejammer über Lohngefälle zwischen Geschlechtern ist substanzlos und ideologiegetrieben!“

Die linke Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat anlässlich des sogenannten ,,Equal Pay Day“ gleiche Löhne für Frauen und Männer gefordert und dies als eine Frage des Respekts bezeichnet. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Ferda Ataman, sprach im selben Zusammenhang von ,,klarer Diskriminierung“. Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, hält das linksgrüne Lamento über ein signifikantes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern für „substanzlos und ideologiegetrieben“.

Reichardt erklärte: „Einmal mehr legt Ministerin Prien offen, dass sie in den vorgespurten politischen Bahnen ihrer grünen Amtsvorgängerin Paus läuft. Rhetorisch zwar geschickter und stilsicherer als diese, wünscht und vermag es Prien aber nicht, den vorgezeichneten linksideologischen Kurs zu verlassen. Stattdessen wird unter Ihrer Ägide in bewusster Täuschungsabsicht zu den üblichen statistischen Taschenspielertricks gegriffen, um die eigene kulturkämpferische Agenda unbeirrt fortsetzen zu können.“

So werde etwa mit keinem Wort darauf hingewiesen, dass der sogenannte bereinigte durchschnittliche Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern, der Differenzen bei Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit mitberücksichtigt, bei lediglich sechs Prozent liege.

Der AfD-Politiker stellt weiter fest: „Die schrillen Rufe nach Lohngleichstellung entbehren der Lebensnähe und des genauen Blickes auf die Unterschiede in den konkreten Lebensentscheidungen. Zudem laufen sie auf staatliche Zwangs- und Bevormundungsmaßnahmen hinaus, die unter anderem die persönliche Freiheit der Berufswahl untergraben würden. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag setzt ihren ideologiekritischen Kurs unbeirrt fort. Sie steht für Gleichberechtigung und Freiheit und lehnt krampfhafte Gleichstellungsmaßnahmen daher konsequent ab.“

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