Nach der AfD hat sich auch die CSU gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder und Minderjährige ausgesprochen. Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Hoffmann, sagte der „Augsburger Allgemeinen“, diese Verbotsdebatte gehe „an der Wirklichkeit vorbei“. Kinder und Jugendliche würden einen vernünftigen Umgang mit Plattformen wie TikTok oder Instagram nicht durch Verbote lernen. Aus Sicht der CSU sollte der Schwerpunkt auf Medienkompetenz und wirksamem Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten liegen. Pauschale Altersverbote würden jungen Menschen Möglichkeiten nehmen, digitale Fähigkeiten zu entwickeln.
CDU und SPD dringen hingegen auf eine Altersgrenze. Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Stuttgart ein Mindestalter von 14 Jahren für soziale Medien gefordert und sieht bis zum 16. Lebensjahr ein „besonderes Schutzbedürfnis“. Die SPD hat sich ähnlich positioniert.