Erschreckender Realitätsverlust: Ist Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) überhaupt noch amtsfähig?

Es ist ein beispielloser politischer und mentaler Strömungsabriss: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entfernt sich immer weiter von der Wirklichkeit. Sein Realitätsverlust nimmt beängstigende Ausmaße an. Ist der Kanzler seinem Amt psychisch überhaupt noch gewachsen?

Schon vor einem halben Jahr stellte der Deutschland-Kurier exakt diese Frage: „Gehört Friedrich Merz auf die Couch?“ Jeder konnte es sehen – ob auf der Regierungsbank im Deutschen Bundestag oder bei öffentlichen Podiumsdiskussionen: Häufig kichert Merz ohne ersichtlichen Grund in sich hinein.

Psychologen wissen: Dieses Kichern hat eine tiefere Bedeutung. Es handelt sich nicht um Freude, sondern um eine unbewusste Reaktion des Gehirns auf extremen Stress angesichts des eigenen Scheiterns. „Das können Überforderung oder Scham sein“, erklärt ein Facharzt der Uniklinik Bonn dieses Phänomen. Kichern fungiere als Ventil, um Anspannung abzubauen. „Es ist im Grunde ein stiller Hilferuf“, sagt der Psychologe.

Seither scheint die Merz’sche Wirklichkeitsentfremdung beängstigend fortgeschritten zu sein, wie groteske Absurditäten allein aus dieser Woche zeigen:

► Orientierungslosigkeit: Merz kündigte an, Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zusätzlich zur neuen „Jugendbeauftragten“ zu machen. Prien solle in dieser Funktion den Dialog mit der jüngeren Generation vertiefen und als Vermittlerin agieren, sagte der CDU-Chef bei der Konferenz mit den Kreisvorsitzenden der Union in Berlin.

Offenbar hat Merz in völliger Orientierungslosigkeit vergessen, wofür Prien qua Amt („Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“, BMBFSFJ) zuständig ist.

Auffallend war in diesem Zusammenhang auch ein mentaler Aussetzer: Bei der Ankündigung, Prien zur „Jugendbeauftragten“ zu machen, stockte Merz spürbar, als er den Namen seiner eigenen Ministerin nennen wollte. Er wirkte für einige Sekunden suchend, bevor er fortfuhr. Nicht wenige Beobachter fühlten sich in diesem Moment an Joe Biden erinnert.

► Verharmlosung des Straßen-Terrors: Als an Halloween ein marodierender Mob aus Linksextremisten und Migranten nachts plündernd in Deutschlands Innenstädten wütete, verstieg sich Merz zu den Worten: „Was die Gewalt angeht: Der Großteil der jungen Leute hat friedlich demonstriert, da sollten wir die Kirche im Dorf lassen.“ Der Kanzler nahm „vor allem eine positive Botschaft von diesem Horror-Wochenende mit: Die junge Generation sei politisch und sorge sich um ihre Zukunft.

► Narzisstische Wählerbeschimpfung: Als am 7. September im CDU-Bundesvorstand über das Wahlfiasko der Union am Vortag in Sachsen-Anhalt diskutiert wurde, pampte Merz: Das Problem sei, dass viele Menschen ihm in seinen Gedanken „einfach nicht folgen könnten“.

► Offenbarungseid vor aller Welt: Beim großen Investitionsgipfel der Bundesregierung mit Schwerpunkt KI im Oktober unter dem Motto „Invest in Germany Summit“ sorgte sich Merz vor laufender Kamera darum, wie man Künstliche Intelligenz am besten regulieren könne. Noch innovationsfeindlicher geht es kaum!

Polit-Insider Einar Koch resümiert: „Wer der eigenen Bevölkerung jede Urteilskraft abspricht, gewaltsame Ausschreitungen als Ausdruck jugendlicher Sorge verharmlost und den offensichtlichen Kontrollverlust des Staates achselzuckend hinnimmt, hat komplett den Bezug zur Wirklichkeit verloren. Ja, die Frage muss man stellen: Ist der Kanzler überhaupt noch fähig, sein Amt auszuüben?“

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