Schicksalswahl Sachsen-Anhalt: Merz will Zusammenarbeit der CDU mit den Kommunisten! 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Karten auf den Tisch gelegt: In einem Interview mit „Mitteldeutscher Zeitung“ und „Magdeburger Volksstimme“ bestätigte der CDU-Chef, dass die Union bereit ist, für den Machterhalt in Sachsen-Anhalt mit der Linken, also den Nachfolgern der SED-Mauermördern, zusammenzuarbeiten. Sollte es, falls die AfD die absolute Mehrheit verfehlt, zu einer CDU-geführten Minderheitsregierung kommen, lohne ein Blick zu den Nachbarn: „Wir sehen, wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann.“ 

In Erfurt und Dresden stützen sich die Landesregierungen der Ministerpräsidenten Mario Voigt und Michael Kretschmer (beide CDU) regelmäßig auf Mehrheiten im Parlament mithilfe der Kommunisten. Es wird nur nicht groß darüber geredet.

Merz will also, Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundes-CDU hin oder her, dass dieses Machtmodell auch in Sachsen-Anhalt durchgezogen wird, wenn die AfD die absolute Mehrheit verfehlen sollte, falls die „Grünen“ doch noch den Sprung in den Landtag schaffen. 

Merz beschimpft Wähler als „Wutbürger“

Bei einem kurzen Auftritt unter symbolträchtigen Gewitterwolken in Quedlinburg (Harz) hatte Merz am Montagabend (31.August) vor CDU-Kommunalpolitikern erneut seine Demokratieverachtung unter Beweis gestellt: Sachsen-Anhalt dürfe nicht zum „Experimentierfeld von Wutbürgern“ werden. Dafür ist der CDU-Bundesvorsitzende bereit, hemmungslos alle bisherigen Prinzipien der Union zu verraten und im dritten ostdeutschen Land mit der Linken zu paktieren. Auf die Frage, ob er um sein Amt fürchte, sollten die Ostwahlen zum Debakel für die CDU werden, sagte Merz: „Nein. Da wird von außen versucht, einen Keil in die Union zu treiben. Das Ergebnis einer Landtagswahl gefährdet nicht die Stabilität der Bundesregierung.“

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge