Dichter, Soldat, ein Leben für das Vaterland: Deutschland-Kurier begleitet die „Körnerwoche“

In dieser Woche dreht sich alles um das Leben, das Werk und die Zeit Theodor Körners. Die Fiedel, Grimbart Studio und Nette Aufkleber führen erstmals gemeinsam die „Körnerwoche“ durch. Die Veranstalter sind drei eng miteinander verknüpfte Medien- und Merchandise-Projekte aus dem rechtskonservativen patriotischen Spektrum. Der Deutschland-Kurier begleitet die „Körnerwoche“ unterstützend durch seine Berichterstattung.

Wer ist Theodor Körner?

Der 1791 in Dresden geborene Dichter gab eine vielversprechende Karriere am Wiener Burgtheater auf, schloss sich 1813 dem Lützow‘schen Freikorps an und fiel noch im selben Jahr im Kampf gegen die napoleonische Herrschaft. Seine Gedichte und Lieder machten ihn zu einer der bekanntesten literarischen Stimmen der Befreiungskriege und später zu einer Symbolfigur der deutschen Nationalbewegung.

Die deutsche Nationalflagge Schwarz-Rot-Gold geht übrigens historisch auf das Lützow‘sche Freikorps aus den Befreiungskriegen (1813–1815) zurück. Die freiwilligen Kämpfer der Truppe trugen schwarze Uniformen mit roten Aufschlägen (Vorstößen) und goldfarbenen Messingknöpfen.

Mehr als zwei Jahrhunderte später rückt Theodor Körner wieder in das Bewusstsein der deutschen Patrioten. Nicht nur als historische Persönlichkeit, sondern vor allem durch sein Werk.

Körner war nicht nur „Kriegsdichter“, sondern tatsächlich Soldat im Feld. Er schrieb während des Feldzuges zahlreiche patriotische Gedichte und Lieder. Herausragend sind „Lützows wilde verwegene Jagd“, später von Carl Maria von Weber vertont. Ebenfalls berühmt wurden „Schwertlied“, „Gebet während der Schlacht“ und „Aufruf“.

⁠Im Juni 1813 wird Körner bei Kitzen nahe Leipzig schwer verwundet, erholt sich jedoch und kehrt bereits im August zu seinem Freikorps zurück. ⁠Noch am Abend vor seinem Tod trägt er Kameraden sein „Schwertlied“ vor. Am 26. August 1813 wird Körner bei einem Angriff der „Lützower“ auf eine französische Nachschubkolonne im Raum Gadebusch/Rosenow (Mecklenburg-Vorpommern) tödlich getroffen. Dieser deutsche Patriot der ersten Stunde wurde nur 21 Jahre alt.

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