Rechte und Migrationskritiker aus ganz Europa diskutieren heute in der portugiesischen Hafenstadt Porto beim 2. Europäischen Remigrations-Gipfel („Resum26“) über Strategien zur Rückführung illegaler Ausländer in deren Heimatländer. Der Deutschland-Kurier ist mit einem zehnköpfigen Team vor Ort.
Hauptredner ist der Pro-Europa-Aktivist Martin Sellner, Mitbegründer der Identitären Bewegung in Österreich. Organisiert wird die Konferenz, die aus nachvollziehbaren Gründen an einem öffentlich nicht angekündigten Ort stattfindet, wie der erste Gipfel vor einem Jahr in Mailand von der italienischen Gruppe „Azione, Cultura, Tradizione“ (Aktion, Kultur, Tradition). Die AfD ist an der Atlantikküste mit der kämpferischen brandenburgischen Landtagsabgeordneten Lena Kotré vertreten. Auch der NRW-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk, zugleich stellvertretender Bundessprecher der Partei, hatte sein Kommen angekündigt.
Lena Kotré kündigte auf X eine eigene Rede an. Sie wolle in Porto darüber sprechen, „wie Remigration in Deutschland endlich zum politischen Schlüsselbegriff geworden ist und wie aus Worten konkrete Politik wird.“ Sie rief alle europäischen Patrioten auf: „Vernetzt euch und seid Teil einer großen europäischen Bewegung für Remigration!“
„Wir beginnen gerade erst“
Martin Sellner gab sich zum Auftakt des Gipfels kämpferisch und entschlossen: „Unsere Mission ist es, Klarheit in eine der prägenden Fragen unserer Zeit zu bringen. Unser Ziel ist die Sicherung der ethnokulturellen Kontinuität der europäischen Nationen. Wir beginnen gerade erst richtig und wir ebnen den Weg zur Remigration.“
Maximilian Märkl, Sprecher der „Identären“ in Deutschland und einer der Organisatoren der „Resum26“-Konferenz, war vor seinem Abflug auf dem Münchner Flughafen an der Ausreise gehindert worden. Er wollte in Porto eine Podiumsdiskussion moderieren (der Deutschland-Kurier berichtete).
Björn Höcke: „Das System schlägt immer verzweifelter um sich!“
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke kommentierte das Ausreiseverbot für Märkl auf X wie folgt: „Immer verzweifelter schlägt das alte System um sich. Am Münchner Flughafen verbieten sie jungen Aktivisten jetzt die Ausreise zum Remigrations-Gipfel – angeblich um Deutschlands Ruf nicht zu schaden. Welch Ironie…“
Höcke zitierte den großen französischen Schriftsteller und Patrioten Victor Hugo (1802-1885): „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
Dieses berühmte Zitat – im Original „Rien n’est plus fort qu’une idée dont le temps est venu“ – beschreibt die unaufhaltsame Kraft des Wandels. Es drückt aus, dass der richtige gesellschaftliche oder historische Moment für einen Wandel stärker ist als jede Machtstruktur oder militärische Gewalt.
„Und diese Idee heißt: Remigration“, betonte Thüringens AfD-Chef.