Der Bau von Elektroautos erweist sich der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young (EY) zufolge als eine milliardenteure Fehlinvestition für die großen Autobauer weltweit. Der Gesamtgewinn von 19 führenden internationalen Konzernen brach laut einer EY-Studie im Jahr 2025 um 59 Prozent ein. Abschreibungen auf Batteriefabriken, Entwicklungsprojekte und Modellreihen summierten sich bei Unternehmen in Europa und in den USA demnach auf fast 60 Milliarden Euro.
Viele Konzerne hatten ihre Investitionen auf wachsende Absatzmärkte und einen dynamischen Hochlauf der Elektromobilität ausgerichtet. Tatsächlich entwickelte sich die Nachfrage nach E-Autos insbesondere in den USA und Europa deutlich schwächer als erwartet. Die US-Zollpolitik habe zu zusätzlichen Milliardenbelastungen geführt, heißt es EY zufolge.