Die deutschen Staatsschulden insgesamt sind im Jahr 2025 um 144 Milliarden Euro auf 2,84 Billionen Euro gestiegen. Die Schulden allein des Bundes wuchsen um 107 Milliarden Euro – und das ist nur ein Bruchteil der als „Sondervermögen“ getarnten außerplanmäßigen Billionen-Kredite!
Noch werden die sogenannten Maastricht-Kriterien, also die magische Grenze von 60 Prozent Schuldenquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), mit 63,5 Prozent nur geringfügig überschritten – aber die Bundesbank ist dennoch alarmiert.
Vor allem, weil der Vertrieb deutscher Staatsanleihen nicht mehr wie gewohnt reibungslos verläuft. Die Nachfrage nach deutschen Papieren soll laut Insidern „nicht gerade umwerfend“ sein. Der einstige „Musterknabe“ Deutschland genießt offenbar keine 1a-Bonität mehr. Dem Markt scheint nicht entgangen zu sein, dass Deutschland seit sechs Jahren über der 60-Prozent-Grenze von Maastricht liegt. Das letzte Jahr, in dem es gelang, die EU-Kriterien einzuhalten, war 2019.
Schon ist die Rede davon, dass die Schuldenquote demnächst 65 Prozent betragen könnte. Das ist zwar immer noch weit entfernt von französischen Verhältnissen mit 110 Prozent, aber jede Reise fängt mit einem ersten Schritt an, sagt ein chinesisches Sprichwort. Auch die Reise in den de facto Staatsbankrott!