Gewinner – Verlierer der Woche

GEWINNER

AfD-Wähler sind ihm ausdrücklich willkommen! Deutschlands konservative Satire-Legende Harald Schmidt (68) zählt zu den ganz Großen der Spott-Branche. Allerdings ist es im linksgrün-woken Zwangsgebührenfunk um den Publikumsliebling „Dirty Harry“ aus nachvollziehbaren Gründen leiser geworden. Welcher Staatsfunker will sich schon unverblümt die Wahrheit ins Gesicht sagen lassen? Etwa, dass der Rundfunkbeitrag „bequem macht“; dass Journalismus „heute für Leute gemacht wird, die entweder selbst Journalisten sind oder die damit aufgewachsen sind, dass man montags den ‚Spiegel‘ kauft, donnerstags die ‚Zeit‘ abonniert hat“. Sicher, nicht nur manchmal sondern oft zielte der Late-Night-Talker mit seinen Kalauern politisch unkorrekt unter die Gürtellinie: „Italiener können Frauen nicht in die Augen schauen. Aber nicht, weil sie schüchtern sind, sondern nur 1,75.“

Jetzt feiert der gebürtige Schwabe ein TV-Comeback – nicht in Deutschland, sondern in der noch weitgehend zensurfreien Schweiz: Am 22. Februar kommt Harald Schmidt zu Stefan Büssers „Late Night Switzerland“-Show. Für den SRF-Moderator geht ein Traum in Erfüllung: „Harald Schmidt war über Jahrzehnte der grösste Late-Night-Host im deutschsprachigen Raum.“ Dass er die Schweizer Show mit einem seiner seltenen TV-Auftritte beehre, „freut mich und mein Team riesig.“

Doch wie kann man SRF in Deutschland empfangen? Dafür muss man für schon wenige Euro im Monat ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) installieren. Das ist eine Technologie, die eine sichere, verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät (Computer, Smartphone) und dem Internet herstellt.

Der Deutschland-Kurier meint: „Dirty Harry“ guckn!

VERLIERER

Die Gas-Krise in Bayern spitzt sich dramatisch zu. Die ersten Speicher sind fast leer. Das Netz überzieht den Totalversager, Ministerpräsident Markus Söder (59/CSU), mit bitterem Spott: Mehr mampfen zwecks Auffüllung der bayerischen Speicher mit Eigengas (puups).

Angesichts des drohenden Energie-Notstands im Freistaat ist der Regierungschef verdächtig leise geworden. Zumindest war er schon mal lauter. Zur Erinnerung:

Während der Gaskrise 2022 kritisierte Söder massiv die damalige Ampel-Bundesregierung, forderte einen Gasgipfel und warnte vor einem „eiskalten Winter“ sowie einem Nord-Süd-Gefälle. Söder warf der Ampel-Koalition Versagen und mit Blick auf den Sanktions-Irrsinn zu langsames Handeln bei der Beschaffung von Ersatzgas vor. Er forderte ein Ende der „Ideologie“ in der Energiepolitik, den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke – und, und, und. Fakt ist unter anderm: Bayern ist beim Rückbau (Abriss) von Kernkraftwerken bundesweit führend. Die Staatsregierung hat es versäumt, vor Einbruch des (ganz normalen) Winters hinreichend Vorsorge für die Energiesicherheit im Freistaat zu treffen. Mittlerweile ist „södern“ zum geflügelten Wort geworden – für den Mund reichlich voll nehmen.

Der Deutschland-Kurier meint: Passt scho – #söderisst!

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