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Atomkraft: Deutsche Wirtschaft kritisiert Ausstieg aus der Kernenergie

Die „grünen“ Deutschland-Zerstörer stellen schon mal den Sekt kalt: Am kommenden Samstag (15. April) werden die letzten drei Atomkraftwerke hierzulande (Isar 2, Emsland und Neckarwestheim) abgeschaltet. Scharfe Kritik am Atomausstieg kommt aus der Wirtschaft und von der AfD.

„Die geplante Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke ist eine ideologische Wahnsinnstat gegen jede ökonomische und politische Vernunft und gegen den Willen einer Mehrheit der deutschen Bürger“, erklärte AfD-Bundessprecherin Alice Weidel.

„Trotz gesunkener Gaspreise bleiben die Energiekosten für die meisten Betriebe in Deutschland hoch. Zugleich sind wir beim Thema Versorgungssicherheit noch nicht über den Berg“, warnt Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Deutschland sei auf alle verfügbaren Energieträger angewiesen, betonte der DIHK-Chef. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) befürchtet, dass der CO₂-Ausstoß nach dem Atomausstieg zunehmen könne. 

Wie hirnrissig der von den Ökosozialisten erzwungene Atomausstieg ist, zeigt sich allein schon daran, dass auch nach der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland ein verstaatlichtes deutsches Unternehmen weiterhin Atomstrom produziert. Der im Zuge der Gas-Krise verstaatlichte Energiekonzern „Uniper“ ist in Schweden an drei Atomkraftwerken beteiligt, bei einem sogar als Mehrheitseigner. „Uniper verfügt über 1,4 Gigawatt an zurechenbarer Kernkraftkapazität in Schweden, das etwa 40 Prozent seines Stroms aus Kernenergie bezieht“, heißt es auf der Homepage des Düsseldorfer Staatsunternehmens. 1,4 Gigawatt (1.400 Megawatt) entsprechen der Bruttoleistung des vor der Abschaltung stehenden RWE-Kernkraftwerks Emsland.

Die Zukunft hat begonnen – aber nicht in Deutschland!

Zurzeit plant „Uniper“ nach Angaben eines Sprechers am Standort des Kernkraftwerks im schwedischen Oskarshamn eine Forschungs- und Testanlage, deren Bau im nächsten Jahr beginnen soll. Das Projekt werde in Zusammenarbeit u.a. mit der Königlichen Technischen Hochschule durchgeführt. In der Forschungsanlage soll es um die Erprobung von Materialien und Bauteilen für einen neuen Reaktortyp gehen, einen sogenannten Small Modular Reactor (SMR). 

Dieses Reaktorkonzept basiert auf Entwicklungen der 1950er Jahre, als es darum ging, Atomkraft als Antriebstechnologie für U-Boote nutzbar zu machen. Der Vorteil von Mini-AKWs gegenüber großen Anlagen: Im Falle einer – nach menschlichem Ermessen unwahrscheinlichen – Havarie entstünde nur ein Bruchteil der sonst frei werdenden Strahlung.

Fazit: Während Deutschland energiepolitisch auf Hippie-Niveau zurückfällt, hat in anderen Ländern die Zukunft begonnen!

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