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Nord Stream-Sabotage: Die Spur führt in die Ukraine!

So langsam wird immer klarer, warum Panzer-Kanzler Olaf Scholz (SPD) seit fast einem halben Jahr zu den mutmaßlichen Hintermännern bei der Nord Stream-Sabotage schweigt: Der Bundesregierung dürften laut Medienberichten bereits im Herbst geheimdienstliche Hinweise vorgelegen haben, denen zufolge die Spur in die Ukraine führt! Diese haben sich nunmehr erhärtet. Der Anschlag auf eine der wichtigsten Lebensadern Deutschlands und die Geheimnistuerei der „Ampel“-Kriegstreiber schreien geradezu nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss.

Deutsche Ermittlungsbehörden haben bei der Aufklärung der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines 1 und 2 offenbar einen Durchbruch erzielt. Nach ARD-Informationen gibt es zwar keine Beweise, in wessen Auftrag die Zerstörung erfolgte – doch es gebe Spuren: „Sie führen in die Ukraine!“, meldete gestern Abend (7.März) die „Tagesschau“ unter Berufung auf Informationen u.a. des ARD-Hauptstadtstudios. Im Zuge der Ermittlungen des Generalbundesanwalts habe man weitgehend rekonstruieren können, wie und wann der Sprengstoffanschlag auf die Nord Stream-Gaspipelines in der Nacht zum 26. September  2022 vorbereitet wurde.  Dabei waren drei der insgesamt vier Stränge der Pipelines Nord Stream 1 und 2 auf dem Grund der Ostsee durch Explosionen zerstört worden. 

Jacht gehörte zwei Ukrainern

Den Ermittlern soll es gelungen sein, das Boot zu identifizieren, das mutmaßlich für die Geheimoperation verwendet wurde. Es soll sich um eine Jacht handeln, die offenbar von einer Firma mit Sitz in Polen angemietet wurde. Diese Firma wiederum soll zwei Ukrainern gehören. 

Die Geheimoperation auf See soll den Ermittlungen zufolge von einem Team aus sechs Personen durchgeführt worden sein. Es soll sich um fünf Männer und eine Frau gehandelt haben. Zu dieser Gruppe hätten ein Kapitän, zwei Taucher, zwei Tauchassistenten und eine Ärztin gehört. Die mutmaßlichen Saboteure sollen den Sprengstoff von Rostock aus zu den Tatorten transportiert und dort angebracht haben. 

Militärischer Sprengstoff

Der Nachrichtensender „n.tv“ berichtete ergänzend, es habe sich um militärischen Sprengstoff gehandelt. Dies hätten Untersuchungen von Sprengstoffspuren an Bord der Jacht ergeben.

Die Nationalität der Täter sei aber unklar, hieß es weiter. Fest scheint aber zu stehen: Die Attentäter nutzten professionell gefälschte Reisepässe, die unter anderem für die Anmietung des Bootes eingesetzt worden sein sollen.

Das Kommando soll den Ermittlungen zufolge am 6. September 2022 von Rostock aus in See gestochen sein. Die Ausrüstung für die Geheimoperation sei vorher mit einem Lieferwagen in den Hafen transportiert worden.

Den Ermittlern, vorliegend also der Bundesanwaltschaft, ist es Medienberichten zufolge gelungen, das Boot am folgenden Tag erneut in Wieck (Darß) und später an der dänischen Insel Christiansø nordöstlich von Bornholm zu lokalisieren. Die Jacht sei dem Eigentümer im Anschluss in ungereinigtem Zustand zurückgegeben worden. Auf dem Tisch in der Kabine haben die Ermittler den Recherchen zufolge Spuren von Sprengstoff nachweisen können.

Nach ARD-Informationen soll ein westlicher Geheimdienst bereits im Herbst, also kurz nach der Zerstörung, einen Hinweis an europäische Partnerdienste – wie man unterstellen darf: auch an den dem Bundeskanzleramt unterstehenden Bundesnachrichtendienst (BND) – übermittelt haben, wonach ein ukrainisches Kommando für die Zerstörung verantwortlich sei. Danach soll es weitere geheimdienstliche Hinweise gegeben haben, die darauf hindeuten, dass eine pro-ukrainische Gruppe verantwortlich sein könnte.

Keine Hinweise auf „False Flag“-Operation

Auch wenn die Spuren in die Ukraine führen, ist es den Ermittlern bislang nicht gelungen herauszufinden, wer genau die mutmaßliche Tätergruppe beauftragt hat. In „internationalen Sicherheitskreisen“ wird laut ARD „nicht ausgeschlossen“, dass es sich auch um eine „False Flag“-Operation, also einer Aktion unter „falscher Flagge“ handeln könnte, um den Verdacht gezielt auf die Ukraine zu lenken. Allerdings hätten die Ermittler keine Hinweise gefunden, die ein solches Szenario untermauern, muss selbst der für seine Ukraine-Propaganda bekannte deutsche Staatsfunk einräumen.

Kiew: „Haben natürlich nichts mit den Anschlägen zu tun“

Prompt erfolgte denn auch eine erste Reaktion aus Kiew. Der ukrainische Präsidentenberater Michail Podolyak erklärte, die Ukraine habe „natürlich nichts“ mit den Anschlägen zu tun. In Deutschland lehnte der Generalbundesanwalt eine Stellungnahme zunächst ab. 

Bleibt allerdings die Frage, ob nicht ALLES doch ein großes Ablenkungsmanöver ist. Der renommierte amerikanische Investigativ-Reporter Seymour Hersh ist aufgrund seiner Recherchen davon überzeugt, dass es sich bei der Nord Stream-Sabotage um eine Aktion von US-Geheimdiensten, namentlich der CIA, mit Unterstützung Norwegens handelt. Hersh stützt sich nach eigenen Angaben auf einen zuverlässigen Informanten aus Regierungskreisen in Washington.

Umso dringlicher erscheint es jetzt, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages endlich Licht in das Dunkel bringt!

PS: Bei ihren Ermittlungen zu den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 hat die Bundesanwaltschaft im Januar ein verdächtiges Schiff durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass es zum Transport von Sprengsätzen verwendet worden sein könnte, bestätigte die Karlsruher Behörde am Mittwoch offiziell. Belastbare Aussagen zu Tätern, Motiven und einer staatlichen Steuerung könnten „derzeit“ nicht getroffen werden.

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