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Unruhe unter den AfD-Europaabgeordneten: Kommt es zur Abwahl von Delegationschef Nicolaus Fest?

Wie lange kann sich Nicolaus Fest (60) noch als Leiter der neunköpfigen AfD-Delegation innerhalb der Fraktion „Identität und Demokratie“ (ID) im Europaparlament halten? Unter den AfD-Europaabgeordneten wächst die Unzufriedenheit mit dem selbstherrlichen Führungsstil des ehemaligen „Bild“-Redakteurs. Vier Abgeordnete (Sylvia Limmer, Joachim Kuhs, Guido Reil, Maximilian Krah) haben an Fest einen Brief geschrieben und ihm unter Androhung seiner Abwahl den freiwilligen Rücktritt nahegelegt: „So geht es nicht weiter!“

Aktueller Anlass ist ein von Fest betriebener Antrag, den populären Dresdner AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah (46) aus der ID-Fraktion auszuschließen. Dies sei der „traurige Höhepunkt Deines Irrwegs“, schreiben die vier Unterzeichner und werfen Fest vor: „Nach einem Jahr unter Deiner Führung ist der Zustand unserer Delegation desaströs. Deine Privatfehde gegen den Bundesvorstand und insbesondere Maximilian lähmt jede Arbeit. Eine Kooperation innerhalb der Delegation findet nicht mehr statt.“ Fest repräsentiere die AfD-Europapolitiker nicht als Team, sondern trage seine persönlichen Animositäten in die Öffentlichkeit – wie unlängst bei seiner bizarren Rede an der Basis in Berlin-Reinickendorf (der Deutschland-Kurier berichtete). 

Die vier Briefeschreiber kritisieren auch „einsame Beschlüsse“, die Fest getroffen habe – so etwa die Abberufung von Tomasz Froehlich als Pressesprecher der Delegation und ein geflopptes Filmprojekt. „Zur Vermeidung der Abwahl fordern wir Dich auf, umgehend freiwillig von Deinem Amt zurückzutreten“, schließen Sylvia Limmer, Joachim Kuhs, Guido Reil und Maximilian Krah. 

Wird Krah AfD-Spitzenkandidat?

Maximilian Krah, der auch regelmäßig als Kolumnist für den Deutschland-Kurier wirkt, kündigte unterdessen an, er werde bei der Europawahl 2024 wieder kandidieren. Voraussichtlich im Juli dieses Jahres soll in Magdeburg die Kandidatenliste gewählt werden. Dass Fest wieder auf einem aussichtsreichen Listenplatz landen könnte, gilt laut Insidern als unwahrscheinlich. 

Krah will sich auf jeden Fall  erneut bewerben: „Ich bin bereit für eine Kandidatur. Ich möchte wieder nach Brüssel“, sagte der Dresdner Jurist laut „Sächsische.de“. Das Online-Portal der „Sächsischen Zeitung“ spekuliert: „Wird er sogar Spitzenkandidat?“

 

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