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Die „grüne“ Gefahr: Die dümmste Energiepolitik der Welt

Der Ukraine-Krieg hat der deutschen Politik einen Realitätsschock verpasst und reihenweise unangenehme Wahrheiten auf die politische Tagesordnung gesetzt. Darunter auch diese: Die „Energiewende“, auf „grünem“ Mist gewachsen, von den Merkel-Regierungen der letzten zehn Jahre ohne Rücksicht auf Verluste umgesetzt und von der rot-„grün“-gelben Ampel noch ins Absurde gesteigert, hat der deutschen Wirtschaftskraft schwer geschadet und unser Land erpressbar und nahezu handlungsunfähig gemacht.

Der Hauptgrund dafür: Der geplante Totalausstieg aus Kohle- und Atomstrom, im „Ampel“-Koalitionsvertrag nochmal mit aberwitzigem Termindruck vorgezogen, lässt kurzfristig nur Erdgas als einzigen grundlastfähigen Energieträger zurück, der nach „grünen“ Vorstellungen noch „erlaubt“ sein soll. Und Erdgas lässt sich in großen Mengen am einfachsten und billigsten aus Russland beziehen. Seit 2011 haben sich die deutschen Gasimporte aus Russland fast verdoppelt. 

Die westeuropäischen Lieferanten, Norwegen und die Niederlande, sind am Limit, da hat „Klima“-Minister Robert Habeck schon vergeblich angeklopft. Dem Hauptlieferanten Russland, von dem man selbst abhängig ist, mit Sanktionen zu drohen ist da ein Drahtseilakt, der Deutschland viel Glaubwürdigkeit nach allen Seiten gekostet hat.

Fest steht: Gas aus Russland wird teurer werden, Gas von anderen Lieferanten ebenfalls, und die Zeche bezahlt am Ende immer der Bürger. Als Ausweg setzt Habeck auf den Import von Flüssiggas, vor allem aus den USA. Keine überzeugende Alternative: Mit fragwürdigen Fracking-Methoden gefördert, mit schwerölbetriebenen Tankern über den Ozean transportiert, wird eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzt.

Aber die „Grünen“ wären nicht die „Grünen“, wenn sie nicht auch aus dieser Krise und diesem Krieg Kapital zu schlagen versuchten für ihre weltfremde Ökostrom-Ideologie. Dann muss man eben noch schneller noch mehr Windräder aufstellen, um weniger vom bösen Russen abhängig zu sein, lautet die neue Erzählung. Selbst Bundesfinanzminister Christian Lindner geht der „grünen“ Propaganda auf den Leim, wenn er Wind- und Sonnenstrom zur „Freiheitsenergie“ hochjubelt – auch ein FDP-Chef muss offenbar nicht zwingend Ahnung von ökonomischen und physikalischen Tatsachen haben. 

Die „Grüne Jugend“ will statt der vom Bundeskanzler angekündigten überfälligen Ertüchtigung der Bundeswehr die dafür vorgesehenen hundert Milliarden lieber auch noch im „grünen“ Bermudadreieck der „Erneuerbaren“ versenken. Selbst eine Geistesgröße wie die abgebrochene Theologin und aktuelle Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt schwadroniert auf einmal von „Energieautarkie“. 

Mit Windrädern und Photovoltaikanlagen wird man die allerdings nicht erreichen. Das ist schon technisch unmöglich. Selbst wenn man das ganze Land damit vollstellt, reicht es nicht, mal abgesehen davon, dass man mit unzuverlässigem Flatterstrom kein Industrieland betreiben kann, nicht mal einen Ponyhof.

Das dämmert offenbar ganz leise sogar dem „grünen“ Bundesminister für Klimagedöns und Wirtschaft. Auf ihn wird sich der Zorn der Bürger, die ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen können und denen die Sprit- und Heizkosten bis zum Ruin über den Kopf wachsen, früher oder später als Hauptadressat richten. 

Der Trick, die Energiepreisexplosion allein auf Putins Krieg zu schieben, wird nicht lange halten. Ja, Krieg und Unsicherheit treiben den Ölpreis in die Höhe, aber den Löwenanteil am Benzin-, Diesel-, Heizöl- und Strompreis machen in Deutschland immer noch die Steuern aus, die die „Grünen“ noch weiter in die Höhe treiben wollen, statt sie wie in anderen Ländern zur Entlastung der Bürger endlich zu senken.

Wie man es auch dreht und wendet: Eine krisensichere und grundlastfähige Energieversorgung, die auch dem steigenden Strombedarf der kommenden Jahre gewachsen ist, wird nur mit modernen Kernkraftwerken der neuesten Generation und mit dem Wiedereinstieg in die friedliche Nutzung der Atomenergie zu haben sein.

Zwar wollen die großen Energieanbieter, genervt vom ewigen Hü und Hott der Politik, davon inzwischen selbst nichts mehr wissen. Aber selbst Habeck, der für Bürger und Öffentlichkeit – zu Recht – der Hauptverantwortliche wäre, wenn in Deutschland tatsächlich die Lichter ausgehen, druckst inzwischen herum, dass sein Haus die Verlängerung der Laufzeiten für Kohle- und Atomkraftwerke „prüfen“ lasse, auch wenn er diesen Schritt für „ungeeignet“ halte, aber es gebe gerade „keine Denktabus“. 

Vielleicht kommt er sogar noch drauf, dass Deutschland Steinkohle ja auch wieder selbst fördern könnte, statt in Russland einzukaufen? Es wäre in der Tat ein Treppenwitz der deutschen Politik, wenn ein „grüner“ Minister unter dem Druck der Wirklichkeit den Atomausstieg rückgängig machte, den eine CDU-Kanzlerin am Gängelband der „Grünen“ seinerzeit übers Knie gebrochen hat. Wenn die Realität mal so richtig an die Türe klopft und das „grüne“ Wolkenkuckucksheim zusammenschlägt, sind noch ganz andere Überraschungen möglich.

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