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Danke, „Grüne“: Deutschland drohen vier kalte Winter!

Die Ukraine-Krise ist der letzte Beweis für das energiepolitische Totalversagen der Altparteien, insbesondere der „Grünen“. Es kommt einem Offenbarungseid gleich, wenn ausgerechnet Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eingestehen muss, dass Versorgungssicherheit „im Zweifel“ vor Klimaschutz gehe. Hört, hört! Ist dieser „grüne“ Ökosozialist über Nacht zur AfD übergetreten? 

Seit der Regierungserklärung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) zum Ukraine-Krieg gehört es zur neuen bundesdeutschen Staatsdoktrin: Nix wie raus aus der Abhängigkeit von russischem Gas und Öl! Der deutsche Michel reibt sich verwundert die Augen: 

Plötzlich sollen es die von den „Grünen“ jahrzehntelang verteufelte Atomenergie und die gute alte Kohle richten. Es dürfe „keine Tabus“ geben, sagt Klimabonze Habeck und verschweigt, dass die AfD an beiden Energieträgern schon immer festgehalten hat. Ungeachtet der neuen Einsichten drohen Deutschland aber mindestens vier kalte Winter, bis Wirtschaft und Verbraucher hierzulande von russischen Energie-Importen weitgehend unabhängig sind, warnen Experten. 

Der Reihe nach: 

Die von allen guten Geistern verlassenen „Ampel“-Sozialisten wollen den Windrad-Irrsinn noch schneller vorantreiben. Was im Ergebnis dazu führen dürfte, dass die Versorgungsrisiken weiter zu- als abnehmen. Aber ganz unabhängig davon drohen „Ampel“-Deutschland JETZT akute Versorgungsengpässe. Vor allem, wenn bei einer weiteren Eskalation der Ukraine-Krise kein Erdgas mehr aus Russland fließen sollte.

Weil den energiepolitisch auf ganzer Linie gescheiterten Altparteien, hier insbesondere den „Grünen“, das Wasser bis zum Halse steht, werden in der Hauptstadt möglichst schnell umsetzbare Notpläne diskutiert: So wird über Themen geredet, die bislang ganz oder teilweise tabu waren – wie etwa der zügige Neubau von Terminals für Flüssiggas. Dazu zählen aber auch der Wiedereinstieg in die Atomenergie und eine längere Nutzung der Kohle-Kraftwerke. 

Es gibt nur ein kleines (großes) Problem: Es wird mindestens vier Jahre dauern, bis sich Deutschland aus der energiepolitischen Abhängigkeit von Russland befreien kann. Einer Abhängigkeit, in die uns vor allem der von Angela Merkel (CDU) 2011 verkündete aberwitzige Atomausstieg gebracht hat. Nicht umsonst klirrten seinerzeit in der russischen Botschaft in Berlin die Wodka-Gläser!

FLÜSSIGGAS

In Deutschland sollen jetzt plötzlich Terminals für flüssiges Erdgas, sogenanntes LNG, entstehen. Die Idee dahinter: Das Gas kann auf dem Weltmarkt eingekauft werden. Heruntergekühlt wird es flüssig und lässt sich per Schiff transportieren. Große Lieferanten sind Australien, Kanada, Katar –und nicht zuletzt die USA, die ihr höchst umstrittenes Fracking-Gas für teures Geld an uns Deutsche verkaufen wollen. 

NUR: Bis in Deutschland überhaupt die entsprechenden Speicheranlagen für Flüssig-Gas gebaut sind, etwa im niedersächsischen Stade und Wilhelmshaven oder im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel, dürften mindestens vier bis fünf Jahre vergehen!

ATOMKRAFT

Um die Stromproduktion unabhängiger vom russischen Gas zu machen, denkt die „Ampel“-Regierung auch darüber nach, die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Derzeit erzeugen noch drei Anlagen Kernenergie: Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg. Diese AKW’s sollen nach dem Atomgesetz bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Darauf hatten sich die Betreiberkonzerne EnBW, Eon und RWE eigentlich auch eingerichtet. 

Dass die drei Energieriesen jetzt nicht laut „Hurra“ schreien mit Blick auf eine mögliche Laufzeitverlängerung, hat einen ganz banalen (pekuniären) Grund: Sie erhalten von den deutschen Steuerzahlern eine hübsche Stange Geld (2,4 Milliarden Euro) als Entschädigung für den seinerzeit von Merkel erzwungenen vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie! 

Dieses Geld ist in die Bilanzen der Energieriesen eingepreist, ein Wiederhochfahren der AKW‘s ist es nicht. Abgesehen davon gibt es auch noch ein technisches Problem: Es fehlen Brennelemente, um die Anlagen mehr als nur ein paar Monate länger laufen zu lassen. Brennelemente sind jedoch nicht von heute auf morgen auf dem Weltmarkt verfügbar.

Und, Merkel sei Dank: Es fehlt qualifiziertes Personal! Denn die Betreiber haben fest mit einem Aus zum 31. Dezember 2022 geplant. Viele Mitarbeiter, die sich theoretisch auskennen würden mit dem Wiederanfahren der verbliebenen Atommeiler, haben bereits den Ruhestand vor Augen. 

Unklar sind auch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Um die Anlagen länger zu betreiben, müsste das Atomgesetz geändert werden. Dabei müssten auch Entsorgungsfragen mit Blick auf den zusätzlich entstehenden Atommüll geregelt werden. 

Bayern prüft Wiederhochfahren von Gundremmingen

Dessen ungeachtet prüft die bayerische Landesregierung bereits eine Wiederinbetriebnahme des zum Jahreswechsel abgeschalteten Atomkraftwerks im schwäbischen Gundremmingen. Das bestätigte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) der „Augsburger Allgemeinen“. Außer einer möglichen Verlängerung der Laufzeit des letzten bayerischen Atomkraftwerks Isar 2 sei auch das Kernkraftwerk Gundremmingen Teil der Überlegungen. Letztlich müssten aber Bund und AKW-Betreiber entscheiden, ob sie einen längeren Betrieb der Kernkraftwerke wollen. Derzeit befindet sich der Ende Dezember abgeschaltete Block C in Gundremmingen noch im sogenannten Nachlauf.

 „KLIMAKILLER“ KOHLE 

Was kurzfristig bleibt, sind die Kohlekraftwerke – sozusagen der ideologische „Klimakiller“ Nr. 1. Tatsächlich könnten die großen Kraftwerksbetreiber ihre still gelegten Anlagen im Prinzip relativ problemlos wieder hochfahren. Vattenfall hat bereits den Rückbau des umstrittenen Kraftwerks Moorburg in Hamburg ausgesetzt. 

Doch das Problem ALLER Kohlekraftwerke ist ein ganz anderes: Sie sind aus linksgrüner Sicht DER ideologische Hauptfeind! Die „Ampel“ war vor gerade einmal drei Monaten angetreten, um die sogenannten Pariser Klimaziele einzuhalten. Deshalb strebte sie einen Kohleausstieg 2035, „idealerweise“ sogar 2030 an. Aber vielleicht kommt ja noch jemand auf die Idee, die Zechen im Ruhrgebiet zu reaktivieren…

FAZIT: Der nicht einmal 100 Tage alte „Ampel“-Vertrag ist Makulatur! Man nennt es die „normative Kraft des Faktischen“.

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