Sie versündigen sich am „Märchenwald“ der Gebrüder Grimm: 18 Windradmonster, 240 Meter hoch!

Das „Rotkäppchen“ weint, das „Schneewittchen“ trauert: Der Reinhardswald im Norden von Hessen, bekannt als „Märchenwald“ der Gebrüder Grimm, einer der schönsten und ältesten Kulturwälder Deutschlands, soll durch 18 Monsterwindräder verschandelt werden!

Das Regierungspräsidium Kassel hat das bisher größte jemals im schwarz-„grünen“ Hessen beantragte Windkraftanlagen-Projekt ungeachtet aller Bürgerproteste genehmigt: Auf einer Länge von sieben Kilometern sollen die bis zu 240 Meter hohen Monster (so hoch wie der Frankfurter Messeturm) in den Waldboden bei Bad Karlshafen und Trendelburg-Gottsbüren einbetoniert werden. Die Rotoren haben einen Durchmesser von 150 Metern. Für diesen 18-fachen Irrsinn sollen Jahrhunderte alte Bäume (u.a. Eichen und Buchen) fallen.

Bürgerinitiative kündigt Klage an

Gegen den sogenannten Windpark hatte es jahrelangen Widerstand von Anwohnern und Naturschützern gegeben (insgesamt 690 Einsprüche). Die Menschen in der Region fürchten nicht nur um den Lebensraum bedrohter Vögel wie Schwarzstorch oder Rotmilan und seltener Fledermausarten. Auch der „Märchenwald“-Tourismus, von dem die Region im Norden Hessens lebt, bangt um seine Existenz.

STOPPT DIESEN WAHNSINN!

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