Ruben Rupp (AfD): Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige geht in eine völlig falsche Richtung

Die Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder nimmt weiter an Fahrt auf. Die AfD spricht sich klar dagegen aus.

Nachdem auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder befürwortet hat, signalisieren die „Grünen“ ebenfalls Zustimmung – wenn auch mit Einschränkungen: „Die Frage, ob wir ein Verbot aussprechen für Jugendliche ab 14, ab 16 oder ob wir deutlich höhere Anforderungen machen – also, dass zum Beispiel süchtig machende Algorithmen so nicht mehr wirken dürfen -, das muss diskutiert werden“, sagte Fraktions-Vize Andreas Audretsch im Sender der ntv.

Aus der AfD-Bundestagsfraktion kommt hingegen ein klares Nein. Deren digitalpolitischer Sprecher Ruben Rupp warnt vor einem „aufgeblasenen Bürokratiemonster“.  Er fragt: „Wie soll bitte eine ‚Jugendversion der Plattformen‘ aussehen, für alle unter 16-Jährigen? Das wird kaum zu einem souveränen Umgang mit YouTube, TikTok und weiteren Plattformen führen.“

AfD: „Kinder und Jugendliche nicht in Watte packen“

Vielmehr würden Kinder und Jugendliche um die Chance gebracht, selbstständig einen soliden und gesunden Umgang mit den sozialen Netzwerken, ihren Möglichkeiten und Versprechen zu finden. Rupp: „Dabei hilft es nicht, Kinder und Jugendliche in Watte zu packen; sie müssen vielmehr altersgerecht darin bestärkt werden, ihre eigenen medialen und kommunikativen Grenzen zu ziehen.“

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag setze sich für eine verantwortungsvolle und bewusste Nutzung von Social-Media für alle Menschen ein. „Ein Social-Media-Verbot ginge in die völlig falsche Richtung. Wir nehmen den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt ernst und setzen uns für technische Lösungen ein“, betonte der AfD-Digitalexperte.

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