Mitten im Kommunalwahlkampf: Bayern droht als erstem Bundesland Gasnotstand – AfD schlägt Alarm!

Angesichts von teilweise 80 Prozent und mehr Leerstand in den Gasspeichern des Freistaats droht Bayern mitten im Winter der Energie-Kollaps. Das Versagen der Staatsregierung unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird gut drei Wochen vor den Kommunalwahlen (8.März) immer mehr zu einem zentralen Wahlkampfthema.

Während das bayerische Wirtschaftsministerium unter dem Totalversager Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zuletzt weiter beschwichtigte, es bestehe für Bayern „aktuell kein Risiko“, die niedrigen Füllstände seien „auf die Kälte“ (sprich: auf einen ganz normalen Winter!) zurückzuführen, sieht die Realität im Freistaat laut einem AfD-Dringlichkeitsantrag im Bayerischen Landtag so aus:

Die Versorgung Bayerns mit Erdgas befindet sich in einer zunehmend kritischen Lage – eine Lage, die durch energiepolitische Fehlentscheidungen auf EU-, Bundes- aber auch auf Landesebene erst so geschaffen wurde. Vor allem die bayerischen Gasspeicher weisen historische Tiefstände auf bzw. laufen bereits gegen Null.

Am 4. Februar 2026 waren die Speicher bundesweit zu 70 Prozent geleert, in Bayern sogar zu 80 Prozent – der niedrigste Stand seit Beginn der Messungen!

Besonders alarmierend ist die Situation bei den strategischen Speichern Breitbrunn (Oberpfalz) und Wolfersberg (Oberbayern), die Anfang Februar zu 84 Prozent bzw. 95,5 Prozent leer waren. Beide Speicher machen zusammen fast die Hälfte der gesamten Gasspeicherkapazitäten Bayerns aus.

Verdoppelte Gaspreise und Deindustrialisierung

Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag stellte dazu fest: „Die niedrigen Füllstände resultieren direkt aus Maßnahmen wie der CO2-Bepreisung, der grünen Wärmewende, den Russland-Sanktionen sowie der Quotenregelung für die sommerliche Zwangsbefüllung, die die Wirtschaftlichkeit der Gasspeicherung systematisch untergraben haben. Diese Politik hat zu einer erheblichen Verteuerung von Erdgas geführt, das eigentlich eine günstige Energiequelle darstellt. Ohne Sanktionen, Wärmewende und Dekarbonisierungsmaßnahmen läge der Preis für Erdgas vor Steuern und Abgaben bei etwa 1,6 Cent pro Kilowattstunde, nach Steuern und Abgaben bei rund 4 Cent pro Kilowattstunde (Destatis, 2026). Stattdessen haben sich die Gaspreise für Industrie und Haushalte seit 2019 mehr als verdoppelt, was zu Deindustrialisierung und steigender Energiearmut führt.“

Die Folge: Mehr als 55.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe wurden seit 2019 im Freisaat abgebaut. Der Anteil der von Energiearmut betroffenen Bevölkerung stieg statistischen Angaben zufolge von 2,5 Prozent im Jahr 2019 auf 6,3 Prozent im Jahr 2024.

Schluss mit Energiewende-Irrsinn und Sanktions-Wahn!

Die zentralen Forderungen der AfD im bayerischen Kommunalwahlkampf lauten:

Erdgas als „unverzichtbaren Bestandteil der bayerischen Energieversorgung“ sichern!

Keine „planwirtschaftliche Wärmewende“ !

Schluss mit „Energiewende“-Irrsinn und Sanktions-Wahn!

Nein zu Windindustrie und Solarwüsten auf landwirtschaftlichen Flächen!

Die AfD-Fraktion wirft der bayerischen Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern mangelnden wirtschaftlichen Sachverstand vor und stellt fest: Bayern sei durch die aktuelle Energiepolitik der Söder-Regierung vom Nettostrom-Exporteur zum Importeur geworden. Ungeachtet dessen lässt es sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach dem Motto „Ohne Mampf kein Wahlkampf“ auf Instagram weiterhin gut schmecken.

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