Energie-Erpressung: Viktor Orbán sieht in der Ukraine einen „Feind“

Viktor Orbán hat die Ukraine als einen „Feind“ Ungarns bezeichnet. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der westungarischen Stadt Szombathely kritisierte der ungarische Ministerpräsident vor allem die penetranten Forderungen der Ukraine nach einem Stopp russischer Energieimporte. Laut Medienberichten verbat sich Orbán nötigende Einmischungen aus Kiew, wonach sein Land auf günstige russische Energie verzichten solle. Wörtlich sagte der Ungarn-Premier: „Wer so etwas sagt, ist ein Feind Ungarns, also ist auch die Ukraine unser Feind.“

Kein Platz für die Ukraine in der EU

Auch mit Blick auf den angestrebten EU-Beitritt der Ukraine zeigte sich Orbán zwei Monate vor den ungarischen Parlamentswahlen unnachgiebig. Zwar sprach er sich für eine Nachbarschaftskooperation aus, aber eine EU-Mitgliedschaft lehnte er klar ab. Eine wirtschaftliche oder militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine dürfe es nicht geben, da diese Ungarn „in den Krieg hineinziehe“.

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