Rechtsruck in Großbritannien: Wird Nigel Farage der neue Hausherr in Downing Street No. 10?

Großbritanniens politische Landschaft ist massiv in Bewegung geraten. Keine zwei Jahre nach dem Wahlsieg von Labour wirkt die Regierung von Premierminister Keir Starmer angeschlagen und orientierungslos. Gleichzeitig schiebt sich eine Partei nach vorne, die das seit Jahrzehnten etablierte britische Zweiparteiensystem mit seinem Mehrheitswahlrecht offen infrage stellt. Nigel Farage („Mr. Brexit“) und seine Partei „Reform UK“ liegen seit Monaten mit Werten um die 30 Prozent an der Spitze der Umfragen im Vereinigten Königreich.

Was als Protest begann, hat sich laut Korrespondentenberichten zu einer realen Machtoption gemausert. „Reform UK“ hat die Konservativen (Tories) inzwischen rechts weit überholt. Der Politikwissenschaftler und Großbritannien-Experte Nicolai von Ondarza von der in Berlin ansässigen „Stiftung Wissenschaft und Politik“ (SWP sagt: „Die Chancen, dass Nigel Farage Premier wird, sind auf jeden Fall stark gestiegen.“

Die nächsten regulären Unterhauswahlen finden allerdings erst 2029 statt.

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