Retourkutsche: Russland weist deutschen Diplomaten aus

Moskau hat einen deutschen Diplomaten ausgewiesen. Dies sei eine Reaktion auf einen ähnlichen Schritt Deutschlands im Januar, erklärte das russische Außenministerium. Laut Moskau trägt Deutschland die „volle Verantwortung“ für die neue Verschärfung in den bilateralen Beziehungen.

Hintergrund ist, dass die Bundesregierung am 22. Januar einen der Spionage verdächtigten russischen Diplomaten ausgewiesen hatte. Die Ausweisung im Gegenzug jetzt des deutschen Diplomaten sei eine „symmetrische Antwort“, hieß es aus Moskau.

In einer Mitteilung wies das russische Außenministerium die Spionagevorwürfe gegen den russischen Diplomaten in Berlin scharf zurück. Diese würden „jeglicher Grundlage“ entbehren. Es handele sich um konstruierte Vorwürfe im Zuge einer von den deutschen Behörden geschürten „Spionagehysterie“. Weiter hieß es aus Moskau: „Wir betrachten die Maßnahmen der deutschen Seite als eine billige Provokation, die darauf abzielt, die russische diplomatische Vertretung in der BRD zu diskreditieren.“

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