Während sich die Klima-Hysteriker den Winter in unseren Breitengraden sicher anders vorgestellt haben, bibbert Deutschland seit Wochen. Folge: Die Gasspeicher leeren sich bundesweit rasant. In Teilen Bayerns laufen die Füllstände sogar auf null zu. Energiewende-Irrsinn und Sanktions-Wahn stehen vor dem politischen Offenbarungseid!
Die Lage wird immer dramatischer: Während die Bundesregierung einen Mindestfüllstand von mehr als 40 Prozent zum 1. Februar vorschreibt, dümpeln einige Speicher bereits bei alarmierenden sechs Prozent, wie aus Daten der „Initiative Energie Speichern“ (INES) hervorgeht. INES ist ein Zusammenschluss von Betreibern deutscher Gas- und Wasserstoffspeicher.
Ab einem Füllstand von im Schnitt 20 Prozent tritt die gesetzlich definierte Gasmangel-Lage ein. Dann werden große Verbraucher wie Schwimmbäder, gegebenenfalls auch Industrieanlagen, vom Netz genommen.
Besonders in Söder-Land spitzt sich die Situation zu:
▶ Der oberbayerische Gasspeicher Wolfersberg südöstlich von München weist einen Füllstand von unter sechs Prozent auf. Mit anderen Worten: Er ist praktisch leer!
▶ In Inzenham in der Nähe von Rosenheim sieht es mit weniger als 19 Prozent nicht viel besser aus.
▶ Breitbrunn am Chiemsee, der größte Speicher Bayerns, meldet nur noch rund 20 Prozent.
Gaspreise explodieren, Versorger warnen vor „Engpässen“
Der Füllstand aller deutschen Gasspeicher lag am 18. Januar nur noch bei etwas mehr als 42 Prozent. Vor einem Jahr betrug er an diesem Wintertag rund 65 Prozent.
Während die ersten Versorger bereits vor „Engpässen“ warnen, spielt die Bundesnetzagentur den Ernst der Lage herunter. „Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen“, beschwichtigt deren Präsident Klaus Müller („Grüne“). Die Gasversorgung in Deutschland sei stabil, die Versorgungssicherheit sei „aktuell gewährleistet“. Wie lange „aktuell“ noch gilt, sagte der Habeck-Paladin nicht.
Derweil explodieren die Gaspreise. Die Märkte reagieren bereits mit aller Härte auf die prekäre Situation. Am Spotmarkt schoss der Gaspreis innerhalb weniger Tage von rund 30 auf etwa 40 Euro pro Megawattstunde in die Höhe. „Eine Entwicklung, die nicht nur die Geldbeutel der Verbraucher belastet, sondern auch die ohnehin angeschlagene deutsche Industrie in existenzielle Nöte stürzen könnte“, sorgt sich das Wirtschaftsportal „Kettner Edelmetalle“.