An allgemeinbildenden Schulen in Deutschland hatten 29 Prozent der Schüler im Jahr 2024 eine Einwanderungsgeschichte. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Auch mehr als jeder zehnte Lehrer (11 Prozent) hat demnach einen Migrationshintergrund – das heißt, beide Elternteile oder er/sie selber sind seit 1950 nach Deutschland eingewandert.
Während es bei Schülern keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern (jeweils 29 Prozent) gab, hatte bei den Lehrkräften knapp jede achte Lehrerin (12 Prozent) eine Einwanderungsgeschichte, während es bei den Lehrern jeder zehnte (10 Prozent) war.
Bei weiteren zwölf Prozent der Schüler war laut Destatis nur ein Elternteil nach Deutschland eingewandert. Sowohl unter den Schülern als auch bei den Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte in den vergangenen fünf Jahren stetig gestiegen.