Ist das schon der vorauseilende Kniefall der Berliner CDU vor einem möglichen Volksfrontbündnis mit den Kommunisten nach der Landtagswahl am 20.September? Der Berliner Senat plant, die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der gymnasialen Oberstufe nicht länger verpflichtend unterrichten zu lassen.
Künftig sollen Berliner Schüler ihr Abitur auch ablegen können, ohne sich mit der SED-Diktatur, der Berliner Mauer und ihren mindestens 140 Todesopfern sowie der Teilung Deutschlands auseinandergesetzt zu haben. Das geht laut „FAZ“ aus Plänen der Berliner Schulverwaltung hervor.
Dem Bericht zufolge sollen in der Oberstufe nur noch zwei Themen verbindlich vorgegeben werden: Revolutionen und der Nationalsozialismus. Die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung sowie das Thema Erinnerungskultur sollen demnach nur noch Wahlthemen sein.