Medien-Echo zum Freispruch für DK-Chef David Bendels: „Dieser Schuss gegen rechts ging nach hinten los!“

Der Freispruch für DK-Chef David Bendels im Schauprozess wegen des Faeser-Memes hat ein breites Medien-Echo gefunden. Der Deutschland-Kurier dokumentiert wichtige Stimmen.

Das Springer-Blatt „Welt“ geht ausführlich auf die Urteilsbegründung durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht Bamberg, Sebastian Dicker, ein: „Bei der rechtlichen Beurteilung gehe es natürlich nicht nur um die Fotomontage selbst, sagt Dicker. Man müsse alle Begleitumstände berücksichtigen. Dazu gehöre natürlich auch Faesers Wirken als Ministerin. Das Meme des „Deutschland-Kurier“ sei vor diesem Hintergrund unzweifelhaft eine Meinungsäußerung.“

Die konservative „Junge Freiheit“ (JF) hebt diesen Aspekt in ihrem Bericht ebenfalls hervor: Die Grenzen zulässiger Kritik seien nach Auffassung des Gerichts „nicht überschritten worden“.

Der linksliberale Berliner „Tagesspiegel“ resümiert: „Dieser ‚Kampf gegen rechts‘ ging nach hinten los.“

Das patriotische Portal „Jouwatch“ ordnet den Freispruch für David Bendels in einen größeren Zusammenhang ein: „Gerade nach den kürzlichen Willkürverschärfungen durch EU-Zensurgesetze und den ungeheuerlichen verfassungsfeindlichen Zensur- und Verbotsforderungen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther gilt das Urteil als wichtiges Signal, um einer zunehmend autoritären Politik die Grenzen aufzuzeigen.“

Schlagfertig nahm „NiUS“-Chef Julian Reichelt das Urteil zum Anlass für Werbung in eigener Rechtssache und postete in Anlehnung an das Faeser-Meme des Deutschland-Kuriers eine Fotomontage, die den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) mit einem Pappschild zeigt: „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“

Das systemkritische Portal „report24“ begrüßt das „historische Urteil für die Meinungsfreiheit“, spekuliert aber zugleich, dass dieser „Justiz-Salto“  eher der „Solidaritätswelle“ mit David Bendels als besserer Einsicht der Justiz geschuldet sein könnte.

Das national-konservative „Compact TV“ widmete der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Bamberg einen „Brennpunkt des Tages“: Ex-Innenministerin Nancy Faeser (SPD) habe sich erst an Compact und jetzt auch am Deutschland-Kurier „die Zähne ausgebissen“.

Bild“ titelte: „Nancy Faeser scheitert mit Verleumdungsklage!“

Die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) schildert Details der Verhandlung: „ «Frau Faeser, entschuldigen Sie sich bei David Bendels!», ruft der Verteidiger. Der Saal applaudiert.“

Ziemlich zerknirscht vermeldete die linksgrüne „Zeit“: „Rechter Publizist gewinnt Berufungsprozess um Faeser-Post.“

P.S.: Der guten Vollständigkeit halber und nicht weiter verwunderlich: Dem woken Zwangsgebühren-Portal „tagesschau.de“ war der Freispruch für David Bendels auch 24 Stunden später keine Zeile wert.

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