Neue Klatsche für Merz: „Sondervermögen“ zum Unwort des Jahres 2025 gekürt

Zumindest dieses Mal liegt die linksgrüne Jury nicht komplett daneben: „Sondervermögen“, eine beschönigende Umschreibung für die Sonderschuldentöpfe und Schattenhaushalte der Regierung, wurde zum Unwort des Jahres 2025 gewählt. Die tatsächliche Aufnahme von Schulden werde mit dem Wort verschleiert, demokratische Debatten über die Notwendigkeit der Schuldenaufnahme würden zudem unterminiert, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ihre Entscheidung.

Das Unwort des Jahres wird seit 1991 bestimmt. Im Vorjahr war „Biodeutsch“ gewählt worden, 2023 der Begriff „Remigration„. Die Zahl der Einsendungen lag mit mehr als 2.600 unter dem Vorjahreswert von 3.172 Vorschlägen.

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