Gastkommentar von Einar Koch: „Die Kanzler-Marionette Friedrich Merz hat sich zum Hanswurst der Kommunisten gemacht!“

Nach seinem Renten-Pakt mit den Nachfolgern der Mauermörder-Partei SED habe sich Friedrich Merz (CDU)  zum „Hanswurst der Kommunisten“ gemacht, resümiert DK-Gastautor Einar Koch. Trotz der eigenen Schein-Mehrheit bei der Rentenabstimmung sei Merz fortan ein „Marionetten-Kanzler“ an den Fäden der Stasi-Roten. Für den früheren „Bild“-Politikchef ist der Kanzler längst nicht nur ein „Lügenkanzler“ – Merz sei ein „mit allen Blackrock-Wassern gewaschener professioneller Polit-Betrüger“.

Schwarzer Freitag

VON EINAR KOCH*

Der Renten-Pakt des Friedrich Merz mit der Linken war weder ein Dammbruch noch ein Paradigmenwechsel. Er war einfach nur konsequent. Die angeblich „eigene“ Kanzler-Mehrheit der brüchigen Chaos-Koalition bei der Abstimmung im Deutschen Bundestag über das schwarz-rote Rentenpaket hat keine innere Wahrheit – mindestens vier Unions-„Rebellen“ sind eingenickt. Vor allem wegen des Drucks, der durch die taktische Enthaltung der Linksfraktion entstand.

Es war so oder so des Wahlbetrugs („links ist vorbei“) vierter Akt. Der erste Akt war der Schuldenputsch im alten Bundestag mit Hilfe der Kommunisten; der zweite Akt war die sofortige Kanzlerwahl direkt im Anschluss an den gescheiterten ersten Wahlgang, die nur durch eine Änderung der Geschäftsordnung  mit Hilfe der SED-Nachfolger zustande kam; der dritte Akt war die Richterwahl der Linksextremistin Ann-Kathrin Kaufhold mit Zweidrittel-Mehrheit im Deutschen Bundestag.

Wer Friedrich Merz jetzt nach dem vierten Akt noch einen „Lügenkanzler“ nennt, verharmlost den charakterlosen Sauerländer. Friedrich Merz ist kein irgendwie dann doch volkstümlicher Polit-Münchhausen; er ist ein mit allen Blackrock-Wassern gewaschener professioneller Polit-Betrüger!

Manche vergleichen Merz mit dem  „Kaiser ohne Kleider“, weil der Kanzler am Ende seines ersten Amtsjahrs nichts vorzuweisen hat außer Regierungschaos, Rekord-Insolvenzen, steigende Arbeitslosenzahlen, erneut mehr als 100.000 illegale Migranten und einen nie dagewesenen Schuldenberg.

Aber selbst der Vergleich mit der Märchenfigur von Hans Christian Andersen hinkt. Friedrich Merz trägt durchaus ein Kleiderstück, denn er ist in das rote Kostüm von Heidi Reichinnek geschlüpft. Er hat sich endgültig zu einer Kanzler-Marionette gemacht, die an den Fäden der Mauermörder-Nachfolgepartei hängt. Er ist zum Hanswurst der Kommunisten geworden. Friedrich Merz hat damit kein Problem – ganz einfach, weil er keinen Charakter hat!

Tiefer aber kann die Union wahrlich nicht mehr sinken. Doch welchen Preis müssen CDU und CSU dafür zahlen, dass sie Merz an der Macht halten, einer Macht von Gnaden der Stasi-Roten?

So gut wie sicher ist schon jetzt: Die Linke wird künftig einen Sitz im Geheimdienst-Gremium des Parlaments bekommen. Einen Sitz, welcher der AfD vom Altparteien-Kartell weiterhin verweigert wird. Absehbar ist, dass linke Straßenterror-NGOs noch mehr Steuerzahler-Millionen erhalten. Was kommt als nächstes „Dankeschön“ – das AfD-Verbotsverfahren?

Die Quintessenz aus diesem „Schwarzen Freitag“: Die Union wird die Geister, die sie rief, nicht mehr los. Links ist nicht „vorbei“, links fängt erst richtig an! Aus dem viel zitierten Standort Deutschland wird unter der Kanzlerschaft von Friedrich Merz zunehmend „dort stand mal Deutschland“: von der Deindustrialisierung über die fortgesetzte illegale Masseneinwanderung bis hin zur de facto Staatspleite! Vorbei ist nicht links, vorbei ist auch ein Deutschland, in dem jeder einmal seine Meinung frei sagen durfte.

Den Worten des konservativen Publizisten Hugo Müller-Vogg ist nichts hinzuzufügen: Merz scheint nichts mehr zu fürchten, als dass er der Kanzler mit der kürzesten Amtszeit werden könnte. Das macht ihn erpressbar, weil die Mehrheit dieser Chaos-Koalition brüchig ist wie  Osteoporose.

Nach der unverhohlenen Drohung des Kanzlers, er werde genau hinsehen, wer klatscht (zustimmt) und wer nicht, war zu erwarten gewesen, dass die Schein-Revolte der Jungen in der Union implodieren würde – auch ohne die von den Kommunisten angekündigte Enthaltung. Denn die windschnittigen Gesichter vom Schlage eines Philipp Amthor interessiert, wenn es zum Schwur kommt, nur eins: Wo bitte geht’s zu den Futtertrögen der Steuerzahler?

Für die Union war die Abstimmung über das Renten-Paket „ein Pyrrhussieg“, wie die „FAZ“ zutreffend schreibt. Wohl wahr: CDU und CSU braucht kein vernünftig denkender Mensch mehr!

*Einar Koch, Jahrgang 1951, war von 1992 bis 2003 Leiter der Parlamentsredaktion der „Bild“-Zeitung in Bonn und Berlin, Politik-Chef des Blattes und zuletzt Politischer Chefkorrespondent.

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