Wie passt das zusammen? Dobrindt will Syrer ausweisen, aber BAMF erteilt mehr als 6.000 neue Bleibegarantien!

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) soll das Bundesamt für Migration (BAMF) angewiesen haben, syrischen Migranten in Deutschland den Schutzstatus abzuerkennen, damit sie ausgewiesen werden können. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Es scheint wieder einmal eine Blendgranate des Innenministers zu sein.

Tatsächlich hat das dem Bundesinnenministerium unterstellte BAMF im ersten Halbjahr 2026, wohl kaum ohne Rückendeckung durch Dobrindt, 6.391 syrischen Staatsangehörigen einen Schutzstatus zuerkannt. Insgesamt gab es bei Syrern in diesem Zeitraum 6.391 Schutzentscheidungen – u.a. Flüchtlingsschutz und subsidiärer Schutz.

Zwar wurden die regulären humanitären Aufnahmeprogramme für syrische Flüchtlinge aus der Türkei bereits im Mai 2025 ausgesetzt, trotzdem kommen auch über diese Programme noch immer Migranten mit bereits erteilter Aufnahmezusage nach Deutschland. Zudem wurden laut Medienberichten Ende August 27 sogenannte Resettlement-Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.

Insgesamt leben derzeit rund 920.000 Syrer in Deutschland.

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