Der mit fast neun Milliarden Euro pro Jahr weltweit teuerste Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR) Deutschlands steckt in der Krise. Immer mehr Gebührenpflichtige verweigern die Zwangszahlung von 220,32 Euro jährlich.a Die üppigen Gehälter für Intendanten und die Gagen für Star-Moderatoren wurden zum Ärgernis. Nur noch die Hälfte der Bundesbürger vertraut ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vor allem regt sich der Unmut der Beitragszahler, die nicht einmal in den Kontrollgremien vertreten sind, gegen die einseitige politische Ausrichtung der rund siebzig ÖRR-Programme. Die Politik, die qua Medienstaatsvertrag für die ÖRR zuständig ist, schaut tatenlos zu. Die Folge: Der deutsche ÖRR hat den Ruf, ein Staatsfunk zu sein. All die Ärgernisse greift dieser Band unter anderem mit Beiträgen von ehemaligen ARD/ZDF-Mitarbeitern auf.
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