ZDF-Clown Fabian Köster fühlt sich vom Deutschland-Kurier „bedrängt“– jetzt „prüft“ Sachsen-Anhalts Landtagsverwaltung!

Die Landtagsverwaltung von Sachsen-Anhalt „prüft“ jetzt offiziell einen Vorfall auf den Fluren des Magdeburger Parlaments, bei dem der ZDF-„heute-show“-Clown Fabian Köster von DK-Reporter Johannes Schüller gestellt und mit ihm offenbar nicht genehmen Fragen konfrontiert wurde: „Warum zittern Sie denn immer so? Sind Sie aufgeregt, wenn Sie mit dem Herrn Siegmund reden?“. Johannes Schüller hatte auch nach Kösters Verdienst auf Kosten der Zwangsgebühren-Zahler gefragt.

Konkret untersucht die alte Landtagsverwaltung, die jetzt unter der Dienstaufsicht des neuen Landtagspräsidenten Tobias Rausch (AfD) steht, ob bei dem Aufeinandertreffen gegen die Haus- und Presseordnung des Landtags verstoßen wurde und ob künftig strengere Regeln oder Hausverbote für Medienvertreter erlassen werden müssen, um einen „störungsfreien“ parlamentarischen Betrieb zu gewährleisten.

Humor-Guerilla versteht keinen Spaß

Austeilen können sie, aber nicht einstecken: Mainstream-Medien und deren Journalistenverbände sprechen rasch von „Bedrängung“, sobald sie selbst in den Fokus geraten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk reagiert mimosenhaft, sobald die eigenen, penetranten Methoden an ihm selbst erprobt werden. 

Seit Jahren gehört es zum Standardrepertoire von sogenannten Satiresendungen wie der „heute-show“, vor allem AfD-Politiker auf Parlamentsfluren zu verfolgen, mit der Kamera zu bedrängen und mit konfrontativen und suggestiven Fangfragen vorzuführen. Nach Mainstream-Lesart handelt es sich dann selbstverständlich um legitime Pressefreiheit.

Wenn es ein Reporter eines alternativen Mediums wagt, den Spieß umzudrehen, wird gleich nach staatlicher Regulierung und Verboten gerufen. Ein Paradebeispiel dafür, wie die Humor-Guerilla den Schneid verliert, sobald sie Gegenwind spürt.

Merke: Freiheit meint immer die Freiheit des Andersdenkenden und Andersfragenden!

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