Trotz Iran-Waffenruhe: Spritpreise steigen weiter, wenn auch weniger stark

Obwohl nach der Verkündung einer zweiwöchigen Feuerpause im Iran-Krieg und angesichts der Aussicht auf eine Friedensvereinbarung die Rohölpreise an den Weltmärkten abgestürzt sind, haben die fast alle Tankstellen am Mittwochmittag (8.April) ihre Preise wiederum deutlich erhöht.

Im bundesweiten Durchschnitt verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr um 5,7 Cent pro Liter, Diesel um 5,3 Cent, wie der ADAC mitteilte. Nach der Erhöhung kostete ein Liter E10 im Schnitt 2,208 Euro, ein Liter Diesel 2,471 Euro.

Allerdings war der Anstieg der bisher geringste seit Einführung der 12-Uhr-Regel vor einer Woche. Noch vergangene Woche hatten die Preissprünge um die Mittagszeit teilweise mehr als 10 Cent betragen. Auch die Durchschnittspreise um 12.15 Uhr waren etwas niedriger als am Vortag zur selben Zeit – bei E10 um knapp 3 Cent, bei Diesel sogar um gut 3 Cent.

Der ADAC fordert, dass der gesunkene Ölpreis zügig an die Verbraucher weitergegeben werden müsse.

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