Sprengstoff-Fund in Serbien: Plante Selenskyj Anschlag auf Russen-Pipeline nach Ungarn?

Auf einen Sprengstoff-Fund in unmittelbarer Nähe der Gaspipeline TurkStream auf dem Gebiet Serbiens hat Moskau zunächst zurückhaltend reagiert. Die strategisch wichtige Pipeline versorgt vor allem Ungarn mit russischem Erdgas. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow schloss zwar nicht aus, dass die Spur in die Ukraine führen könnte. Er sagte aber auch, dass es dafür keine eindeutigen Beweise gebe. Allerdings spreche eine „große Wahrscheinlichkeit“ dafür, dass der Sprengstoff-Fund auf ukrainische Attentäter hindeute.

„Die Lage ist potenziell sehr gefährlich“, betonte Peskow weiter. Man wisse, dass sowohl die TurkStream-Pipeline als auch die Blue Stream-Pipeline bereits mehrfach Ziel von Angriffen geworden seien, die Russland dem Selenskyj-Regime in Kiew zuschreibe.

Der neue Vorfall ereignete sich am Ostersonntag in der Nähe des Ortes Velebit in der autonomen Provinz Wojwodina. Serbische Einsatzkräfte entdeckten dort Sprengstoff und Zünder in unmittelbarer Nähe einer Leitung, die russisches Gas nach Ungarn transportiert.

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