Gewinner der Woche
Seit mehr als einem halben Jahrhundert schreibt Heino (87) Musikgeschichte. Die deutsche Volkslied-Legende hat über 55 Millionen Tonträger verkauft, die Beatles überlebt und sich musikalisch immer wieder neu erfunden. Konstant geblieben sind seine kultige Frisur und seine Sonnenbrille.
Konstant geblieben ist auch das Erfolgsgeheimnis seiner Hits. Denn sie sind so deutsch, wie sie deutscher kaum sein könnten: „Rosamunde“, „Karamba, Karacho, ein Whiskey“, „Die schwarze Barbara“, „Blau, blau, blau blüht der Enzian“, nicht zu vergessen der Party-Kracher „Layla“.
Der brandenburgische Kurort Bad Belzig (11.000 Einwohner) feierte Deutschlands „Nationalheiligen“ jetzt begeistert bei einem Solidaritätskonzert für den geschassten Feuerwehrmann Richard Münder. Dessen „Vergehen“: Er hatte im August 2025 bei der Eröffnung der Deutschen Meisterschaft im Feuerwehrsport in Torgau (Sachsen) die historisch belastete, aber nicht verbotene erste Strophe des Deutschlandlieds („Deutschland, Deutschland über alles“) abgespielt – in einer 70er Jahre-Gesangsversion aller drei Strophen damals von Heino.
In der Mehrzweckhalle von Bad Belzig wogte ein Meer von Deutschlandflaggen; viele der mehr als 800 Fans trugen blonde Perücken, sogar der Bundesadler auf einem Banner an der Hallenwand trug ein Toupet. Heino, der mit bürgerlichem Namen Heinz Georg Kramm heißt, trotzte an diesem denkwürdigen Abend im Rahmen seiner „Made in Germany“-Tournee der linksgrün-woken Empörungswelle, stand solidarisch zu dem Feuerwehrmann aus Bad Belzig.
Der Deutschland-Kurier meint: Kameradschaft. Solidarität. Loyalität.
Verlierer der Woche
Preisfrage: Wem darf man mehr Glauben schenken: Einem islamistischen Terroristen, auf den die USA einst ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt hatten? Oder einem notorischen Lügenkanzler wie Friedrich Merz (70/CDU)?
Die Waagschale des geneigten Lesers dürfte sich nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente vermutlich zu Ungunsten des Letztgenannten senken.
Inzwischen zieht das Islamisten-Regime in Damaskus den deutschen Kanzler wie einen Tanzbären am Nasenring durch die Manege. Der hatte beim Berlin-Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa über eine Rückkehrquote von 80 Prozent binnen drei Jahren schwadroniert. Was zu Ende gedacht bedeuten würde, dass etwa 700.000 der mehr als 900.000 Syrer in Deutschland mit ihrer Remigration rechnen müssten. Darin sei er sich mit seinem Gast einig gewesen, tönte Merz.
Der Syrer-Präsident dementierte prompt. Jetzt behauptete der Lügenkanzler, die Zahl von 80 Prozent Rückkehrern innerhalb von drei Jahren habe der syrische Präsident genannt – „Wir haben diese Zahl zur Kenntnis genommen, sind uns aber der Dimension der Aufgabe bewusst.“
Unterdessen stellte der syrische Außenminister ergänzend klar, die Syrer in der deutschen Diaspora seien ein strategisches „nationales Gut“ – man lehne jegliche Versuche der „Zwangsumsiedlung“ entschieden ab.
Der Deutschland-Kurier meint: Lügen haben kurze Beine – trotz Ihrer 1,98 Meter, Herr Merz!