Wirbel um Osterurlaub von Pistorius (SPD): Gattin reist im Regierungsjet mit

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nutzt die Flugbereitschaft der Luftwaffe offenbar als Urlaubs-Shuttle. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Julia Schwanholz reiste Pistorius im Regierungsjet nach Japan und Australien. Direkt an die offiziellen Termine der Indopazifik-Reise hängte er kurzerhand einen privaten Osterurlaub dran.

Zwar behauptet das Ministerium, dass die Rückreise privat finanziert werde und für den Hinflug ein Eigenanteil berechnet werde, aber Details bleiben im Dunkeln. Vor allem, nach welchem Tarif dieser Anteil berechnet wird und wie viel die Steuerzahler am Ende der Osterurlaub des Ministers wirklich kostet.

Erinnerungen an Amtsvorgängerin Christine Lambrecht (SPD) und deren „Sylt-Affäre“ werden wach. Im April 2022, wenige Wochen nach Ausbruch des Ukraine-Krieges, hatte die SPD-Politikerin ihren damals 21-jährigen Sohn in einem Regierungshubschrauber der Flugbereitschaft mitfliegen lassen. Der Flug startete in Berlin und führte zunächst zu einem Truppenbesuch in Schleswig-Holstein. Nach dem Termin reiste die Ministerin mit ihrem Sohn im Dienstwagen auf die Nordsee-Insel Sylt, um dort den Osterurlaub zu verbringen. Der Sohn postete ein Foto von sich im Hubschrauber auf Instagram, was den Eindruck einer privaten Vergnügungsreise auf Staatskosten erweckte. Der Vorfall trug wie andere Instinktlosigkeiten (Silvester-Video) zu Lambrechts Rücktritt im Januar 2023 bei.

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