Vom Musterländle zur woke-broken Sorgenregion: Wie „Grüne“ und CDU Baden-Württemberg heruntergewirtschaftet haben!

Das „Auto der Zukunft“ werde aus Baden-Württemberg kommen, tönte der wahrscheinlich künftige Ministerpräsident Cem Özdemir („Grüne“) am Abend der Landtagswahl. Vielleicht meinte der Ökosozialist, der sich gerne rühmt, als E-Biker einen Bosch-Motor zu fahren, das Lastenfahrrad der Zukunft?

Fakt ist: „Grüne“ und CDU haben den Südwesten, einst die Technologieschmiede der Nation, in 15 Jahren so heruntergewirtschaftet, dass manche bereits von der Autoregion rund um Stuttgart als dem „deutschen Detroit“ sprechen. Eine absehbare Neuauflage von „Grün“-Schwarz, daran dürfte kaum ein Zweifel bestehen, würde dem einstigen „Musterländle der Fleißigen“ endgültig den woke-broken Todesstoß versetzen.

Job-Kahlschlag im Speckgürtel

Allein im vergangenen Jahr haben mehr als 40.000 Menschen in Baden-Württemberg ihre Jobs in der Automobilbranche, dem Rückgrat der Wirtschaft im Südwesten, verloren. Und der Stellenabbau beschleunigt sich rasant: Für das Jahr 2026 drohen weitere Zehntausende Arbeitsplatzverluste. Epizentrum dieses schleichenden Niedergangs ist Stuttgart und sein Speckgürtel, Heimat von internationalen Weltunternehmen.

Einer der Hauptgründe für den Niedergang (nicht alles lässt sich auf die schwierige Weltmarktlage schieben) ist das maßgeblich von den „Grünen“ betriebene und von Ideologie getriggerte Verbrennerverbot. Das über Jahrzehnte erfolgreiche Geschäftsmodell der deutschen Autoindustrie wurde praktisch über Nacht außer Kraft gesetzt. Die erhoffte Transformation in die Elektromobilität scheiterte am Markt.

▶ Vor allem Zulieferer wie Bosch sind vom Job-Kahlschlag betroffen. Das Vorzeigeunternehmen mit Schwerpunkt in der Region Stuttgart plant bis 2030, rund 13.000 Stellen zu streichen. In manchen Berichten ist sogar von 22.000 gefährdeten Jobs – überwiegend in Baden-Württemberg – die Rede.

▶ Deutschlands bekanntester Stern, Mercedes-Benz, will laut Medienberichten bis zu 30.000 Stellen weltweit abbauen – viele davon in Stuttgart.

▶ Die Sportwagenschmiede Porsche plant in den nächsten Jahren den Abbau von rund 2.000 Stellen. Betroffen sind insbesondere die Standorte Stuttgart-Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach.

▶ ZF in Friedrichshafen (u.a. Antriebs- und Fahrwerkstechnik) hat bis 2028 den Abbau von 14.000 Stellen angekündigt.

Angst vor einem „deutschen Detroit“

Kürzungen, Anpassungen, Entlassungen wohin man schaut. Das eigentlich Alarmierende daran ist: Es wird nur abgebaut, es kommt nichts Neues hinzu. Neue Fabriken entstehen im Ausland – etwa in Ungarn, der Türkei oder in China.

Prognosen deuten darauf hin, dass die Entlassungswelle und die Deindustrialisierung weitergehen.

In der Region Stuttgart geht die Sorge vor einem „deutschen Detroit“ um. Erinnerungen an den Niedergang der einst so mächtigen „Motor City“ werden wach. War Detroit in den 50er und 60er noch der absolute Nabel der automobilen Welt, so erlebte die Stadt im Norden der USA, in der Henry Ford sein erstes Werk gründete, später einen beispiellosen Niedergang.

A propos Stuttgart: Die Landeshauptstadt, wo die „Grünen“ acht Jahre lang den Oberbürgermeister stellten, ist nicht zuletzt infolge massiver Einbrüche bei der Gewerbesteuer praktisch pleite. Im Haushalt klafft ein Loch von rund 800 Millionen Euro, die Rücklagen sind aufgebraucht und die Steuereinnahmen sinken weiter.

Mit Blick auf das Wahlergebnis vom Sonntag lautet der neueste Polit-Kalauer im Ländle: „Wir können alles. Außer wählen.“

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