Vom langen Sterben einer Volkspartei: Warum München ein Symbol für den Niedergang der SPD ist!

Das neue „grüne“ Oberhaupt der bayerischen Landeshauptstadt, der mit einem Mann verlobte Dominik Krause, lässt sich von den dekadenten Münchner Mainstream-Medien als „Bür-gay-meister“ feiern. Wenn ein politisches Ereignis den Niedergang der traditionsreichen Arbeiterpartei SPD in diesen Tagen ganz besonders symbolisiert, dann ist es nach 78 Jahren fast durchgehender sozialdemokratischer Regentschaft im Rathaus die Wahl eines „grünen“ Oberbürgermeisters – ausgerechnet im traditionell „roten München“.

Seit 1948 gab es nur sechs Jahre, von 1978 bis 1984, in denen ein CSU-Oberbürgermeister die Geschicke der bayerischen Landeshauptstadt lenkte. München spielte in der Geschichte der SPD stets eine herausragende Rolle – von der revolutionären Phase 1918/19 bis hin zum starken kommunalen Oppositionszentrum gegen die landesweite Allmacht der CSU. Wenn man so will, waren die Münchner Genossen lange Zeit die roten „Gallier“ im von den schwarzen Christsozialen „besetzten“ Freistaat.

Auch in München müssen die Sozialdemokraten nun verbittert zusehen, wie 163 Jahre Parteigeschichte einfach so zerbröseln. Kaputtgegangen letztlich an bürgerferner Wokeness und linksgrünem Ideologie-Wahn. Warum nicht gleich das Original wählen, werden sich viele Münchner, vor allem die aus der bourgeoisen Schickeria, bei der Stichwahl am vergangenen Sonntag gedacht haben.

Am Ende gab es nicht einmal mehr ein Aufbegehren. Es war nur ein kurzer Auftritt auf der SPD-Wahlparty, mit dem sich OB Dieter Reiter nach 12 Jahren Amtszeit verabschiedete. Am Montag meldete er sich überraschend krank – das Herz!

Der Niedergang der SPD dürfte vielen Traditionsgenossen, die noch die Gene der einstigen Arbeiterpartei in sich tragen, in der Tat buchstäblich das Herz zerreißen. Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht, sagt ein Sprichwort. Zerbricht an woker Verblendung und ideologischer Besessenheit einer verbonzten Versager-Partei. Einer Partei, in der ein im besten Sinne des Wortes Russland-Versteher wie Helmut Schmidt heute wohl mit Partei-Ausschluss rechnen müsste. So wie es Thilo Sarrazin ergangen ist, weil er die vielen Krankheiten der SPD deutlich beim Namen genannt hat.

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