Mit einer betont kämpferischen Rede hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) Hungary in Budapest eröffnet. Das eintägige Treffen der internationalen Patrioten-Elite in Ungarns Hauptstadt steht unter dem Motto „Go on victory!“ – „Auf zum Sieg!“.
Orbán grüßte die Teilnehmer aus aller Welt unter tosendem Beifall mit den Worten: „Wir kämpfen um die Seele der westlichen Welt.“ Der Premier sprach von einem „Kulturkampf“. Dabei sei gesunder Menschenverstand „der Schlüssel zum Erfolg“, unterstrich der große konservative Europäer.
Besonders herzlich hieß Orbán die AfD-Co-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, willkommen. Er lobte die AfD-Bundessprecherin als eine tapfere politische Anführerin in Europa.
Mit Blick auf die Meinungs(un)freiheit in Deutschland beklagte der 62-Jährige: „Es ist hart, heutzutage ein Patriot in Deutschland zu sein.“ Die Deutschen seien permanent „Belästigungen durch den Inlandsgeheimdienst“ ausgesetzt.
Ausdrücklich dankte Orbán US-Präsident Donald Trump für seinen Kampf gegen die „woke Linke“ und für seinen Einsatz zum Schutz von konservativen Werten wie Familie und nationale Identität.
Trump sagte in einer Videobotschaft Orbán und der Fidesz-Partei Unterstützung im Wahlkampf zu. Mit Blick auf die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April sagte der US-Präsident, er unterstütze Orbán – denn „er ist ein fantastischer Typ“. Ungarn und Europa seien durch Orbáns Migrationspolitik sicherer geworden. „Ich hoffe, er gewinnt deutlich“, sagte Trump.