„Verankerung in der Fläche“: AfD Rheinland-Pfalz will alte Dorfkneipen wiederbeleben

Die AfD in Rheinland-Pfalz (Landtagswahl am 22. März) hat einen ungewöhnlichen Plan, um verlassene Ortskerne wiederzubeleben und gleichzeitig neue Wähler zu gewinnen: AfD-Landesvize Sebastian Münzenmaier schlägt in einem Strategiepapier die Wiedereröffnung von geschlossenen Dorfkneipen vor („Verankerung in der Fläche“). Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Das Konzept soll zunächst in Rheinland-Pfalz getestet werden, wo am 22. März Landtagswahlen stattfinden. In den AfD-Kneipen soll demnach Bier ausgeschenkt und Bratwurst verkauft werden.

Konkret heißt es in dem Münzenmaier-Papier: AfD-Politiker sollten neben ihren Wahlkreisbüros und Abgeordnetenräumen andere Kontaktebenen „flexibel nutzen: keine sterilen Büros, sondern multifunktionale Zentren in ehemaligen Gaststätten, Discos oder Weingütern“. Tagsüber sollen die Zentren „Anlaufstelle für Bürgeranliegen“ sein – abends und am Wochenende „Treffpunkt für Gemeinschaft, Austausch, Veranstaltungen und Freizeitgestaltung“.

Die Gaststätten sollen angemietet werden, es gebe „potenzielle Spender“, heißt es  laut „Bild“.

In den Dorfkneipen soll es „niedrigschwellige Angebote“ geben. Münzenmaier, der auch Fraktionsvize im Deutschen Bundestag ist, schlägt vor: „Bratwurst & Bier, Aperol-Abende für die Jugend, Seniorencafé, Sommerfeste, Weihnachtsmärkte, Messen, Buchvorstellungen, Filmabende, Diskussionsrunden und Vorträge“.

Die Priorität soll auf dem ländlichen Raum liegen, den die Altparteien aufgegeben hätten. Diskussionsthemen könnten zum Beispiel sein: Heizungsgesetz, Verbrenner-Verbot, Pendlerpauschale, Spritkosten-Explosion, Windrad-Irrsinn.

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