Woher kommt im einstigen „Autoland“ Baden-Württemberg nur diese unheimliche Todessehnsucht? Man fühlt sich an den „Zug der Lemminge“ erinnert: Die „Grünen“ haben mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir die Landtagswahl in Baden-Württemberg offenbar knapp vor der CDU für sich entschieden. Die gute Nachricht: Die AfD mit Spitzenkandidat Markus Frohnmaier holte laut 20 Uhr Hochrechnung (ARD) mit 18,6 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis bei einer westdeutschen Landtagswahl und kommt nach der CDU auf Platz 3!
Die „grün“-schwarze Deindustrialisierung in Baden-Württemberg geht weiter, die Menschen im Südwesten haben endgültig ihren eigenen Untergang gewählt! Einziger Lichtblick: Die AfD mit Spitzenkandidat Markus Frohnmaier verdoppelt ihr Ergebnis und holt auf Basis der ersten Hochrechnungen ihr bestes Ergebnis überrhaupt bisher in einem westdeutschen Bundesland.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg lagen die „Grünen“ laut erster ARD-Hochrechnung am frühen Abend knapp vor der CDU. Die AfD erzielt ihr bisher bestes Landtagswahlergebnis nicht nur im Südwesten, sondern in einem westdeutschen Bundesland überhaupt! Die SPD fällt auf ein historisches Tief und musste zunächst sogar um den Wiedereinzug in den Stuttgarter Landtag bangen. FDP und Linke schafften den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde nicht.
Laut ARD-Hochrechnung von Infratest dimap zeichnete sich am Abend folgendes Ergebnis bei der ersten von fünf Landtagswahlen in diesem Jahr ab:
▶ „Grüne“: 30,4 Prozent
▶ CDU: 29,7 Prozent
▶ AfD: 18,6 Prozent
▶ SPD: 5,6 Prozent
▶ Linke: 4,3 Prozent
▶ FDP: 4,4 Prozent
▶ Sonstige: 7,0 Prozent.
Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel zeigte sich am Abend mit dem Ergebnis ihrer Partei „sehr zufrieden“ und betonte, die AfD habe sich gegenüber der Landtagswahl vor fünf Jahren verdoppelt. Spitzenkandidat Markus Frohnmaier erklärte, die AfD werde künftig „die Oppositionskraft“ im Stuttgarter Landtag sein. Er wies darauf hin, dass die Zuspitzung des Wahlkampfes zuletzt zwischen Cem Özdemir („Grüne“) und Manuel Hagel (CDU) alle anderen Parteien Stimmen gekostet habe.
Beachtlich ist die relativ hohe Wahlbeteiligung von knapp 72 Prozent, die laut ARD vor allem die AfD für sich reklamieren kann. Sie mobilisierte das Nichtwähler-Lager und holte von dort rund 200.000 Stimmen ab.