Steinmeier empfängt Syrer-Präsidenten: Anhänger feiern Ex-Terroristen in Berlin mit „Allahu Akbar“-Rufen

Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin führte am Montag zu einem Verkehrs-Chaos rund um das Regierungsviertel. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte dem einst gesuchten Terroristen mit dem Kampfnamen „Abu Mohammed al-Dscholani“ die Unterstützung Deutschlands beim Wiederaufbau des Landes zu. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach von angeblichen „Geschäftschancen“ in Syrien für deutsche Unternehmen.

Höhepunkt der Visite aus Damaskus waren Begegnungen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). In der Hauptstadt waren mehrere Demonstrationen für und gegen al-Scharaa mit insgesamt rund 5.000 Teilnehmern angemeldet worden.

Bei einem Treffen mit Vertretern der syrischen Community im Berliner Ritz-Carlton-Hotel jubelten zahlreiche Anhänger al-Scharaa zu und skandierten „Allahu Akbar“. Auch in den arabisierten und islamisierten Berliner Stadtteilen gab es begeisterte Kundgebungen für den früheren Dschihadisten, wie Videos auf der Plattform X zeigen.

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