Zwar sinkt aktuell die Zahl der Asylanträge in Deutschland, aber dafür steigt die Zahl der Klagen von Sozialmigranten gegen abgelehnte Asylanträge dramatisch an. Gleichzeitig tauchen immer mehr sogenannte „Flüchtlinge“ unter, um sich ihrer Abschiebung entziehen.
Der Deutsche Richterbund schlägt Alarm: Nach seinen Angaben klagten 2025 rund 143.000 Asylbewerber gegen ihre Ablehnungsbescheide – das sind etwa doppelt so viele wie zwei Jahre zuvor!
„Die Rekordeingangszahlen und immer höhere Aktenbestände müssen ein letzter Weckruf für die Politik sein, jetzt endlich umzusteuern“, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, der Funke-Mediengruppe. Extrem stark ist der Anstieg der Asylklagen laut Richterbund in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.
Parallel dazu taucht ein neues Problem auf: Immer mehr sogenannte „Flüchtlinge“ verschwinden einfach! Beispiel Mecklenburg-Vorpommern: Allein hier sind laut „Bild“-Zeitung insgesamt 671 residenzpflichtige Asylbewerber aus Erstaufnahmeeinrichtungen mit unbekanntem Aufenthaltsort „abgängig“. Aus Unterkünften in Rheinland-Pfalz wurden (Stand Januar) 923 Asylbewerber als „vermisst“ gemeldet.
Beide Bundesländer bilden ganz offensichtlich nujr die Spitze eines Eisberges. Der Deutschland-Kurier stellte deshalb kürzlich eine Sammelanfrage an alle 16 Landesinnenministerien, um die aktuellen Zahlen bezüglich der „abgängigen“ Asylbewerber zu erfahren. Die Antworten waren ausweichend: Teils wurde auf die angebliche Zuständigkeit anderer Ressorts verwiesen, teils wurde sich damit herausgeredet, dass entsprechende Zahlen nicht erhoben würden.