Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Oliver Zander, rechnet auch in diesem Jahr mit einem massiven Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. „Seit 2018 haben wir schon 270.000 Arbeitsplätze verloren“, sagte Zander der Funke-Mediengruppe und gab einen düsteren Ausblick: „Wir müssen damit rechnen, dass wir in diesem Jahr noch einmal bis zu 150.000 Arbeitsplätze verlieren.“
Zander forderte einschneidende Reformen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen: „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“