Nachdem eine Spaziergängerin in einem Wald bei Mannheim die Leiche einer jungen Frau entdeckt hat, deutet laut Medienberichten („Bild“) alles auf einen Femizid hin. Gegen einen Syrer (17), der mit der 19-Jährigen laut Staatsanwaltschaft in einer Beziehung stand, wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.
Ersten Untersuchungen zufolge wurde die junge Frau vermutlich mit einem Ast erschlagen. Die Ermittler fanden bei dem Syrer blutige Kleidung, die er bei der Tat getragen haben soll. Laut Polizei hat der Täter mit regelrechtem Vernichtungswillen gehandelt. Dazu habe er sein Opfer gezielt in den Wald gelockt.
Wie die Mannheimer Staatsanwaltschaft mitteilte, kannten sich die Ukrainerin und ihr mutmaßlicher Mörder seit über einem Jahr. Ein Polizeisprecher sagte, man gehe als Tatmotiv von Eifersucht aus. Der Syrer war 2022 als unbegleiteter Minderjähriger im Alter von 13 Jahren nach Deutschland gekommen.
Der Tatort liegt laut Medienberichten in der Nähe eines ungelösten Mordes aus dem Jahr 2024: Damals war eine 36-jährige Frau in einem Waldstück bei Lampertheim erstochen worden – nur wenige Kilometer entfernt.