Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), verstrickt sich mit seinen Angaben zum angeblichen Krisenmanagement beim Berliner Blackout in immer mehr Widersprüche!
Als am 3. Januar im Berliner Südwesten die Lichter ausgingen, 50.000 Haushalte tagelang ohne Strom waren, erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zunächst, er habe sich „den ganzen Tag in seinem Arbeitszimmer zu Hause eingeschlossen“ und von dort aus die Krise am Telefon die Krise gemanagt. Später kam heraus: Er war mittags Tennis spielen – „einfach mal den Kopf freikriegen“.
Wegners ganzer Arbeitstag zu Hause wird scheibchenweise immer kürzer. Denn der „Regierende“ war zwischendurch auch seelenruhig mit seinem Hund spazieren gegangen, wie der CDU-Politiker jetzt im Berliner Abgeordnetenhaus (Landesparlament) offenbar durch Verhaspeln selbst einräumte.
Vom Krisen-Management des „Regierenden“ bleibt ohnedies immer weniger übrig. Ein Telefonat mit der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, das der Senat als Teil von Wegners „ganzen Tag zu Hause“ gegenüber dem Landesparlament behauptete, hat es so nie gegeben. Das räumte die Senatskanzlei nach einem geharnischten Dementi des Bezirksamts ein („in dieser Form nicht korrekt“).
Auch Kontakte u.a. mit dem Bundesinnenministerium sind Medien-Recherchen zufolge offenbar frei erfunden – der Deutschland-Kurier berichtete.