Auch ein Hochschulabschluss schützt im kaputten Deutschland immer weniger vor Armut und Arbeitslosigkeit: Laut Daten des Statistischen Bundesamtes sind rund 1,9 Millionen hochqualifizierte Menschen hierzulande armutsgefährdet – 350.000 mehr als 2022!
Die vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgefragten Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenquote unter Akademikern, die 2025 erstmals über der von der Bundesagentur für Arbeit definierten Vollbeschäftigung liegt. Besonders hoch sind die Werte in Berlin.
Die Gefahr, in Armut abzurutschen, ist bei Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss allerdings nach wie vor deutlich höher. Von 14,3 Millionen Menschen in dieser Gruppe waren laut Statistischem Bundesamt 2025 rund 4,1 Millionen armutsgefährdet. Auch bei Menschen mit mittlerem Abschluss ist die Armutsgefahr immer noch größer als bei Akademikerinnen und Akademikern.
Besonders betroffen sind alleinerziehende und alleinlebende Personen.