„Ösi-Ampel“ am Ende: Herbert Kickl (FPÖ) fordert Neuwahlen

Die Dreierkoalition in Wien, auch „Ösi-Ampel“ genannt, gerät zunehmend unter Druck. FPÖ-Chef Herbert Kickl hat Neuwahlen gefordert. Auf Facebook warf er der Regierung unter Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) vor, den Bezug zur Bevölkerung verloren zu haben und zentrale Probleme des Landes nicht zu lösen.

Kickl verwies auf die anhaltende Teuerung in Österreich sowie allgemein auf die wachsende Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Bundesregierung in Wien agiere untätig und schiebe Verantwortung vor sich her. Statt konkreter Lösungen liefere sie nur Ausreden und Durchhalteparolen.

Beim „Neujahrstreffen“ der FPÖ hatte Kickl seinen jubelnden Anhängern zuvor versprochen, dass seine „Volkskanzlerschaft“ näher rücke. Er erklärte 2026 zum Jahr der Freiheitlichen. „Jetzt ist es Zeit, dass der blaue Blitz einschlägt“, sagte der FPÖ-Chef mit Blick auf die Parteifarbe. Die Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und linksgrünen Liberalen, die seit knapp einem Jahr in Wien regiert, degradierte Kickl zur „Verlierer-Ampel“.

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