Ein Restaurant-Besitzer in Hamburg fiel in dieser Woche, wie berichtet, auf dem Parkplatz seines Hamburger Lokals „Sepideh“ (persische Küche) einer Messerattacke zum Opfer. Der Killer ist weiterhin auf der Flucht. Jetzt kommen neue Details ans Licht.
Das Opfer Mortsa S. stammt laut Medienberichten aus Herat in Afghanistan. Schwer verletzt hatte sich der Wirt mit zwei Messerstichen zurück in sein persisches Restaurant geschleppt, wo er zusammenbrach. Seine Angestellten fuhren ihn in einem Mercedes Maybach (Listenpreis ab 169.000 bis über 238.000 Euro) in die Asklepios-Klinik in Hamburg-Wandsbek. Das Opfer erlag wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen.
Angehörige sorgen für Chaos in Klinik
Die Nachricht verbreitete sich schnell innerhalb der Familie des gebürtigen Afghanen. Rund 30 bis 40 Angehörige wollten die Klinik stürmen. Die aufgebrachten Trauernden sorgten für eine zugespitzte Situation. Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften Zahl an, um den Eingangsbereich zu sichern und eine Eskalation zu verhindern.
Jedenfalls darf man angesichts der automobilen Verhältnisse wohl unterstellen, dass das Restaurant des Opfers ausgesprochen gut gelaufen sein muss. Über mögliche andere Erwerbsquellen zu spekulieren, verbietet der Respekt vor dem Toten.