Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) seine Forderung nach einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine bekräftigt. Er sagte, die ukrainische Armee sei die stärkste Europas. Es wäre „nicht schlau“, ihr den Beitritt zur Nato zu verwehren. Selenskyj sagte dies wohlwissend, dass Russland einen Beitritt der Ukraine zur Nato niemals akzeptieren würde. Zugleich rief Selenskyj die westlichen Verbündeten wie üblich zu mehr und schnelleren Waffenlieferungen auf.
Zum Ausklang der dreitägigen Konferenz widersprach die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Sonntag (15.Februar) US-Außenminister Marco Rubio, wonach Europa kurz vor dem „Untergang als Zivilisation“ stehe. Der US-Außenminister hatte zuvor in seiner Rede vor der Selbstzerstörung Europas durch „Klima-Kult“ und Masseneinwanderung gewarnt. Migration sei „keine Randerscheinung von geringer Bedeutung. Es war und ist eine Krise, die die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert“, unterstrich Rubio.
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz demonstrierten am Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt laut Polizei bis zu 250.000 Menschen gegen das brutale Mullah-Regime im Iran. Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, sagte bei der Kundgebung auf der Theresienwiese, er wolle den Übergang des Iran anführen und demokratische Verhältnisse herstellen. Die Demonstranten waren zum Teil aus Europa und Übersee angereist.