Martin Sichert (AfD): Bundesregierung verharmlost Antibiotikaresistenzen

Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge sterben in Deutschland jährlich bis zu 9.700 Menschen direkt an gegen Antibiotika resistenten Infektionen (MRSA). Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, wirft der Bundesregierung vor, die Risiken zu verharmlosen. Er nimmt Bezug auf die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion („Antibiotikaresistenzen in Europa“ (BT-Drs. 21/3691).

Sicherte erklärte dazu: „Antibiotikaresistenzen zählen nach Einschätzung von WHO und ECDC zu den größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit, doch die Bundesregierung bleibt bei einem Weiter-so. Während Länder wie Dänemark und die Niederlande seit Jahren deutlich niedrigere MRSA-Anteile aufweisen, lag Deutschland auch 2024 deutlich höher.“

Der AfD-Gesundheitsexperte warf der Bundesregierung vor, sie verwalte Risiken, statt Menschen zu schützen. Die AfD-Fraktion pocht auf eine konsequente, messbare und bundesweit wirksame Strategie gegen Antibiotikaresistenzen. Sichert: „Wir fordern klare Verantwortlichkeit, transparente Erfolgskontrolle und verbindlichen Standards nach europäischen Vorbildern wie Dänemark dort, wo Empfehlungen offenkundig nicht ausreichen.“

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